Was dein Stil über dich verrät – Dunja Heß (S1F5)
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00:00:03: Hey und willkommen
00:00:05: bei
00:00:05: Brilux zu Hause.
00:00:06: Ich bin Erik Schrot, Interior Designer
00:00:08: und euer
00:00:09: Host.
00:00:09: Und in jeder Podcastfolge treffe ich super spannende Menschen mit sehr besonderen Geschichten
00:00:14: rund ums
00:00:15: Wohnen und ums Einrichten.
00:00:16: Wenig heute kennenlerne?
00:00:18: Ich hab ehrlicherweise überhaupt gar keine Ahnung!
00:00:20: Denn jede Begegnung ist auch für mich eine totale
00:00:22: Überraschung.
00:00:23: Aber zum Glück bekomme ich von meiner Redaktion immer ein paar Notizen mit.
00:00:27: Jetzt bin ich total gespannt, Dunja zu treffen.
00:00:30: Hallo Dunja!
00:00:32: Schön, dass du da bist.
00:00:33: Ja ich freu mich.
00:00:33: Ich hab hier ein paar Hinweise von der Redaktion bekommen und die stehen auf meinem schlauen Kärtchen.
00:00:38: und hier steht als allererstes Dunjas Job hat auch viel mit Farbe-und Beratung zu tun.
00:00:46: Bist
00:00:46: Du Fahrberaterin?
00:00:48: Mann... Das ging aber jetzt schnell.
00:00:51: Ja, das steht ja quasi auf der Karte!
00:00:53: Also ein Fahrerberater trifft es noch nicht so ganz.
00:00:55: ich glaube du musst nach ein bisschen weiter... Du
00:00:57: gehst nichts zu Menschen nach Hause und sagst ihnen also wissen sie Ingeburg bei Ihnen würde jetzt wunderbar so einen Digital Lavender wie du's heute anhasst?
00:01:05: An der Wand aussehen?
00:01:06: Das nicht.
00:01:07: Nee, nee, nicht an der Wand.
00:01:11: Nicht an der W.. Okay, jetzt muss ich ja kurz hier spoilern.
00:01:15: Weil wir saßen hier gerade schon zusammen und Dunja darf natürlich nicht viel erzählen und sagt dann nur so, ah, ich hab mir heute extra eine White-Lag-Jeans angezogen!
00:01:22: Ich hatte so ein Moment diese Fachbegriffe.
00:01:25: Machst du was mit Farbe und Mode?
00:01:29: Bist du Fahrparaterin in Sachen Kleidung?
00:01:32: Ja...
00:01:34: Gott, ich bin so schlau.
00:01:35: Ja?
00:01:36: Du warst auf jeden Fall schnell!
00:01:37: Aber ist das die offizielle Bezeichnung?
00:01:39: Nee, der Listen ist die offozielle Bezeichnung.
00:01:41: Ach du bist diejenige, die die Menschen beim Fernsehen immer so aussehen lässt wie sie auch sehen.
00:01:45: Beim
00:01:45: Fernseh nicht unbedingt sondern eher privat.
00:01:47: Also Unternehmerinnen und Politikerinnen und Privatleute.
00:01:50: Auch Politiker wird spannend, wen denn so... Darf man da was erzählen?
00:01:53: Nein, null.
00:01:54: Nein darf ich nichts erzählen.
00:01:56: Aber wir können grundsätzlich über solche Themen natürlich sprechen über den Stil von Politikerinnen.
00:02:00: Wir nehmen gleich die guten Kleider von Julia Klöck nach auseinander.
00:02:05: Wir sind hier zum Glück unpolitisch.
00:02:07: aber bevor wir noch ein bisschen tiefer auf dein Job eingehen Ich gucke mal was die zweite Karte hier Zum besten gibt und da steht drauf vom Jobcenter zum Traumjob.
00:02:18: Tatsächlich ja
00:02:20: Hast du vorher im Jobcenter-Fahrberatung gemacht?
00:02:23: Hast du gesagt, bevor Sie jetzt da reingehen empfehle ich Ihnen mal ziehen, so hat man was Grünes an.
00:02:28: Ich sag dir ganz weit ist es gar nicht entfernt.
00:02:30: tatsächlich!
00:02:31: Ich hab' da schon angefangen würde ich sagen...
00:02:34: Sag mal, also erzähl mal was hat's damit auf sich?
00:02:37: Also ich hab nicht mit der Fahrberatung gestartet.
00:02:39: Ich habe früher ganz klassisch eine Ausbildung gemacht und hab dann im Jobcenter gearbeitet in so einer Coaching-Maßnahme wo wir Arbeitslose und Berufsorientierung gemacht haben und die Leute an Arbeit gebracht haben.
00:02:51: Und da ging es nämlich schon los weil viele Leute sind zu diesen Vorstellungsgesprächen gegangen und wussten halt nicht was sollen sie anziehen.
00:02:57: Und da haben wir beobachtet, tatsächlich so in dem Jobcenter.
00:03:00: Dass Leute die sich ein bisschen selbstbewusster kleiden viel schneller Jobs bekommen haben wie die Leute, die so schluri dahin gegangen sind, weißt du?
00:03:07: Na ja gut man sagt ja auch nicht ohne Grund Kleider machen Leute.
00:03:10: Heutzutage ist das Gott sei Dank relativ weit gefächert.
00:03:14: aber ich kann mir schon vorstellen gerade wenn man vielleicht auch ein bisschen länger aus dem Job raus ist dass es gar nicht so easy ist zu wissen okay Was zieh ich denn da an?
00:03:21: Du hast gesagt, Freunde, ich schmeiß hin.
00:03:23: Ich werd jetzt Fahrparater ...
00:03:24: So ähnlich!
00:03:25: Nee, also ich brauchte so ein bisschen ... Ich weiß nicht, ob ihr das vorstellen kannst, wenn man in so einer Behörde arbeitet, ist es so ein Bisschen Tröge.
00:03:31: Das kann ich mir natürlich ausvorstellen.
00:03:34: Also nix gegen alle Beamten und so weiter und sofort aber...
00:03:38: Aber so alleine dieses Amt, ne, das ist so ein bisschen unkreativ würde ich sagen.
00:03:43: Das stimmt.
00:03:44: Und dann hab' ich irgendwie einen Ausgleich gesucht.
00:03:46: Dann habe ich eine Ausbildung zur Stylistin- und Makeupartistin gemacht Und hab das erst mal so nebenbei gemacht.
00:03:52: Also quasi vom Jobcenter zur Stylistin und Make-up-Artistin, heute in die wahrscheinlich Selbstständigkeit?
00:03:58: Genau!
00:03:59: So ist es gelaufen.
00:04:00: Als Make-Up-Artiste arbeitest du aber auch immer noch?
00:04:02: Nee, das mach ich gar nicht mehr.
00:04:04: Tatsächlich selbst Corona habe ich das gar nicht mir angefangen.
00:04:08: Das war wirklich so dass ich morgens bin ich auf die Behörde gegangen, hab da von acht bis sechzehn Uhr gearbeitet hat eine Stunde Pause dann bin ich in die Maske im Theater gegangen.
00:04:17: So
00:04:17: ging das dann weiter.
00:04:18: Ich liebe
00:04:19: solche beruflichen Wege wirklich, weil das ist das was es Leben schreibt.
00:04:23: Man
00:04:23: entscheidet sich irgendwann mal für irgendwas und dann merkt man okay aber die Leidenschaft ist woanders ja und dass sie dann genau quasi auf deiner alten Arbeit irgendwie zum Vorschein kommt oder auch die Notwendigkeit irgendwie sich präsentiert Das macht's natürlich umso spannender.
00:04:38: Wir werfen nochmal einen Blick auf die nächste Karte Weil ich weiß Ja Dass Die Ladies aus der Redaktion hier immer sehr viel vorbereiten Und sich viele Gedanken dazu machen, unter anderem zu parallelen Interior-Design und Mode.
00:04:52: Mhm.
00:04:52: Ich
00:04:52: glaub, da gibt's viele Parallelen?
00:04:54: Mhm, ich glaube auch.
00:04:56: Bist
00:04:56: du jemand ... Also heute hast du hier so ein leichtes Lavendel.
00:04:59: oder wie sagst du zu dieser Farbe, die du heute drehst?
00:05:02: Doch das ist schon so'n Lavendelton ja.
00:05:04: Das heißt wenn du jetzt zu Hause vor deiner Wand stehst verschmilzt du dann mit dem Farbton an der Wand?
00:05:08: Oder wie willst du es vorstellen?
00:05:10: Da muss ich dazu sagen, ich hab drei Söhne Mögen alle Lavendel nicht.
00:05:15: Wie alt sind die?
00:05:16: Zehn, neun und vier.
00:05:19: Also ich muss echt sagen meine Haustür sieht genauso aus.
00:05:22: Du hast eine Lavendelfarben-Haustür...
00:05:24: Ja hab' ich!
00:05:25: Zwei sogar.
00:05:26: Wie gut ist das
00:05:26: denn?!
00:05:27: Ich finde es auch geil.
00:05:27: also daran erkennt man das Haus sofort.
00:05:29: Das ist der Lavendellfarben, also die Haustier und der Flur auch.
00:05:32: Und dann hört's aber an der Wohnungstür tatsächlich auf leider
00:05:35: mit Lavendeln.
00:05:35: Auf welche Farben muss man bei dir zurückgreifen?
00:05:37: oder für deine Söhne um die glücklich zu machen?
00:05:40: Die haben so eine eigene Etage die Jungs und dies blau So ein dunkles Blau mit einem Tischkicker drin und so.
00:05:46: Wie man sich das klassisch
00:05:48: vorstellt?
00:05:50: Ich hätte mir auch gewünscht, eine eigene Etage zu haben
00:05:53: ... Die haben es eigentlich gut, ne?
00:05:55: Damit unten ein bisschen mehr Ordnung.
00:05:56: Mit Kicke hätte ich nicht viel anfangen können.
00:05:58: Bei mir wäre dann eher ein Riesen-Barbiehaus gewesen.
00:06:01: Ich hab alle Klischees als Kind erfüllt, die man als Ehrekind erfüllen kann!
00:06:06: Aus dem Barbiehaus hätt ich ja auch gerne im Haus.
00:06:08: Aber nee, wir haben den Tischkicker.
00:06:10: Drei Söhne... Das ist ein Mann wahrscheinlich.
00:06:13: Da muss man sich dann schon durchsetzen, ne?
00:06:15: Ja, deswegen verstehe ich auf meinen Lavendelfaden den Flur.
00:06:17: Aber erzähl mal ganz kurz in deinem Job wie müssen wir uns das vorstellen?
00:06:20: also was sind das für Menschen die dich beauftragen?
00:06:23: und Wie sieht das dann aus?
00:06:24: Gehst du da einmal, marschierst du einmal durch den Kleiderschrank, schmeißt alles raus was nicht passt oder
00:06:29: wie sieht es aus.
00:06:30: Nee so nicht!
00:06:31: Also ich arbeite mittlerweile hauptsächlich online.
00:06:32: tatsächlich ab und zu gehe ich auch noch in die Kleiderscheinke aber wir machen...
00:06:36: In die Kleideschränke rein.
00:06:37: Ja bei den Leuten halt ne.
00:06:38: Dann komm' ich dahinten Stimm
00:06:39: mir grad so vor mit Man macht den Kleiderschrank auf und du sitzt drin.
00:06:43: Überraschung Ich räume heute mal ein bisschen auf hier.
00:06:45: Das
00:06:45: wäre eigentlich auch ein schönes Format.
00:06:49: Du bringst mich auf Ideen.
00:06:50: Sag mir Bescheid, ich möcht's bitte sehen.
00:06:54: Nee, wir machen tatsächlich erst ... Wir gehen ein bisschen mehr ins Personal branding am Anfang rein.
00:06:57: Personal Branding?
00:06:59: Das hört sich an wie früher der Hausmeistern heute der Facility Manager von den Namensgebungen.
00:07:04: Es geht so ein bisschen um diese Stilpersönlichkeit, die zu entwickeln.
00:07:07: Also zum mir kommen oft Frauen in Berufen stecken wo es eher männlich dominiert ist, die so oft in Anzügen stecken, wo Weiblichkeit noch nicht verbreitet ist also die sich ein bisschen einschränken müssen Und natürlich auch viele, die so immer mehr in die Öffentlichkeit müssen und dann da präsentieren müssen.
00:07:23: Und sich einfach unwohl fühlen in diesen Anzügen oder in diesem ... Das sind ja fast schon sowieso Kostüme oder Rüstungen.
00:07:29: Ist
00:07:29: es weil man denkt dass man sich da einschränken muss als Frau?
00:07:33: Oder ist das tatsächlich so, dass man das Kleidung auch dann nachteilig sein kann?
00:07:37: Da hab ich mir noch nie bedankend ruhig
00:07:38: gemacht.
00:07:39: Ja, das ist tatsächlich... Ich hatte jetzt gerade erst eine Kundin und die sagte mir, je höher man in der Position ist, desto weniger Weiblichkeit darf man zeigen.
00:07:47: Sie sagte wirklich, man sitzt dann nicht mehr mit am Tisch?
00:07:50: Wenn der Anzug weg ist und ein Kleid oder ein Kostüm oder zu viel Lippenstift ist mal raus aus der Runde!
00:07:55: Und das is' tatsächlich in ganz vielen Jobs noch so.
00:07:59: Je mehr die Frauenweiblichkeit zeigen, destohler Auffälliger wird das ja auch.
00:08:03: Und dass du mehr werden, sie auch angesprochen und haben dann auch manchmal Schwierigkeiten.
00:08:06: Das ist echt so ein ganz schmaler Grad, den man da gehen kann.
00:08:09: Aber was rätst Du denn?
00:08:10: Also wie findet man diese ... Wie hieß es?
00:08:12: Stilpersönlichkeit.
00:08:14: Das Stilgefühl, Stilpersonigkeit!
00:08:16: Ja... Wie
00:08:16: findet man die eigene Stil-Persönlichkeit, die zu einem passt mit der man sich nicht verkleidet?
00:08:22: Ja, das ist so'n Prozess.
00:08:23: Es ist wirklich so'ne bisschen wie Persönlichkeitsentwicklung.
00:08:26: Dass man echt so'nen bisschen guckt, was gefällt mir
00:08:28: eigentlich?!
00:08:29: Also wir sind hier so zugeballert mit Bildern und Trends, wo wir uns nachrichten.
00:08:33: Dass wir gar nicht mehr genau wissen.
00:08:35: was gefällt mir denn eigentlich wirklich?
00:08:38: Bei der Einrichtung sieht man es ja auch alles sieht auf einmal sehr ähnlich aus.
00:08:40: Total!
00:08:41: Aber wir sind ja nicht alle gleich.
00:08:43: Das kann ja nicht jedem gefallen eine weiß-graue Zuhause zu haben.
00:08:47: Manche wollen doch bunte Sachen oder... Und genauso ist bei der Kleidung.
00:08:50: Dann geht man ein bisschen mehr wieder dahin was gefellt mir eigentlich?
00:08:54: Und das arbeitet man dann visuell raus und macht daraus das Kleidungskonzept.
00:08:58: Jetzt ist es ja so, also ich richte auch viele Häuserwohnungen und sowas ein und ich sage immer mein Fokus liegt wirklich darauf Persönlichkeit in die Einrichtung zu bringen.
00:09:07: Und natürlich ist gerade irgendwie, was weiß ich, der Trend kann skandinavisch sein oder Dopamin-Style oder sonstwas.
00:09:13: alle wollten in den letzten Jahren Skandinavische Wohnzimmer haben weil sie es überall schön fand!
00:09:17: Es ist ja auch schön aber das ist nicht immer das passende für einen selbst Zuhause weil man will sich hier auch wiederfinden.
00:09:23: In der Kleidung kann ich mir vorstellen Ist das ja auch so.
00:09:25: Aber es passen ja auch nicht alle Farben und Farbtöne.
00:09:29: Wenn wir gucken, du arbeitest viel mit Farben.
00:09:31: Ich auch!
00:09:32: Es gibt ja von kalt bis warm... es gibt dir alles Mögliche.
00:09:35: Wie findet man denn raus?
00:09:37: Welche Farbe zu einem selbst passt?
00:09:39: Also bei Farben ist es tatsächlich so, dass man mal wirklich ein bisschen was ausprobieren muss.
00:09:43: Und am besten ist immer, man zieht mal verschiedene Farben an und macht ein Foto von sich.
00:09:46: Darauf sieht man's eigentlich ganz gut.
00:09:48: Bringst
00:09:48: du dann einen ganzen Kleiderschrank mit farbigen
00:09:50: Oberteilen mit?
00:09:51: Ich mach das mit Tüchern!
00:09:52: Also diese Farbberaden läuft klassisch mit Tüttern, das man verschiedene Tücher benutzt... ...und dann guckt wie verändert sich das Gesicht weil die Farbe strahlt ihr immer hoch zum Gesicht Und damit verändert sich das Gesicht oder auch nicht, also kommen Schatten hervor.
00:10:03: Oder es wird ganz eben... Also die richtigen Farben machen wie so natürlich ein Filter übers Gesicht als jetzt auf Instagram so einen Filter vor.
00:10:09: Das sind dann die richtungen Farben und natürlich müssen die Farben aber auch zur Stimmung passen.
00:10:13: Also wenn ich jetzt zum Beispiel ein bisschen mehr irgendwie gute Laune rausgeziehen will gerade im Winter, da kleiden wir uns immer so tristbraunt-schwarz.
00:10:20: Da kommt nicht so viel Farbe automatisch.
00:10:23: Weil wir ja so emotional uns kleiden.
00:10:25: Wenn wir dabei mal einen Pink wählen oder einen Lavendel, dann haben wir einfach bessere Laune.
00:10:30: Das heißt, ich entnehme du heute mit deinem Lavendel Outfit hast sehr gute Laune.
00:10:33: Ich
00:10:34: habe richtig gute Launen.
00:10:34: Das ist die
00:10:35: beste Voraussetzung hier bei uns!
00:10:37: Aber noch mal zurück zum Thema Interior und Mode.
00:10:41: Wenn wir gerade schon gesprochen haben, man arbeitet mit Farben beim beiden Jobs aber... Kleidung und auch Einrichtungen ist ja immer ein Ausdruck von Persönlichkeit.
00:10:52: Ist es auch so, dass Menschen die sich in der Kleidungs- für gewisse Farben entscheiden oder sich vielleicht in gewissen Farben wohl erfühlen?
00:10:58: Dass dann das zu Hause oft so aussieht?
00:11:01: Hast du das irgendwie festgestellt?
00:11:02: Ja also ich habe so einen Konzept entwickelt, das nennt sich Stilpersönlichkeiten.
00:11:06: Und diese Stilpersonenigkeiten... Ich weiß nicht ob ihr das Diskmodell kennst, das ist so ein Persönlichkeitsmodell aus der... Personalentwicklung kennt man das.
00:11:13: Ach
00:11:13: Gott, mit Personalentwickeln
00:11:14: ist ganz
00:11:15: weh.
00:11:17: Aber du wirst gleich was damit anfangen können!
00:11:19: Weil diese Stilpersönlichkeiten habe ich in viel verschiedene Bereiche geklastert.
00:11:22: Also es gibt so die extravagante, die so mutig vorangeht und die isst zum Beispiel vom Stil her auch sehr mutig ne?
00:11:28: Die mag gerne so Primärfarben in der Mode.
00:11:31: Prinz
00:11:31: wahrscheinlich auch also Muster oder...
00:11:33: Genau, Muster gerade so diese ganzen Animal Sachen liebt die oder auch mal so ein Material wie Leder.
00:11:38: Also dies Mutige geht so voran Und wenn du das in der Einrichtung auf die Einrichtungen rüberbringen würdest, dann würde das auch eine ganz bestimmte Art von Stil mit sich bringen.
00:11:47: Also die hat zum Beispiel auch gerne so kein rotes Ledersober oder extravagante Vasen oder sowas.
00:11:53: Oder auch ein bisschen Glamourosa.
00:11:55: Das darf auch mal Gold sein... Es darf glänzer,
00:11:58: es
00:11:58: darf auffallen!
00:11:59: Genau und das ist diese Rote Persönlichkeit.
00:12:02: Dann gibt es die Gelbe.
00:12:03: Die Gelbe ist so ein bisschen Unkonventionell, die mag so ein bisschen kreativer.
00:12:08: Darf auch lustig sein alles.
00:12:10: Die nimmt das nicht so ernst und spielt mit vielen verschiedenen Elementen.
00:12:13: Die mixt gerne Farben zusammen, sie mag gerne ausgefallene Gegenstände.
00:12:18: Bei der ist zum Beispiel ein Scandi-Style, die wird damit tot unglücklich.
00:12:20: Das
00:12:20: ist wahrscheinlich eher ein Dopamin-Skyl, wo es richtig rein haut?
00:12:23: Ja!
00:12:23: Viele Farben,
00:12:24: viele Muster...
00:12:25: Genau, das darf auf den ersten Blick nicht gut zusammenpassen aber es darf irgendwie Spaß machen.
00:12:29: Ist das so Emily in Paris Style?
00:12:31: Ja,
00:12:31: diese auch
00:12:32: so.
00:12:32: Die ist super elegant angezogen und dann gemixt, was man so mixen kann.
00:12:36: Entschuldigung,
00:12:37: ihr macht alles rein!
00:12:38: Und ihre Schärfe, das wäre z.B.
00:12:39: eine Rote?
00:12:40: Ah ja, die rote und diese sind die gelbe.
00:12:42: Und die Emily wäre die gelben?
00:12:43: Genau!
00:12:44: Witzigerweise bei Sex and the City haben wir diese vier Charaktere genau... Stimmt!
00:12:47: ... sie passen genau dazu.
00:12:49: Also vielleicht haben die das Modell auch genommen.
00:12:51: Ich wär es am
00:12:51: Ende.
00:12:51: Und dann ist die Rote natürlich.
00:12:56: Die Carrie wäre die Gelbe.
00:12:58: Dann haben wir die blaue, die ist so ein bisschen eher angepasst.
00:13:01: Die mag das gern ordentlichem, alle stimmig sein.
00:13:03: Das ist die Charlotte.
00:13:05: Und da ist auch die, die den Scandi-Style sehr schön findet und der passt dann total zu ihr.
00:13:09: Die fühlt sich da
00:13:10: wohl mit.
00:13:10: Ja, das macht total Sinn klar!
00:13:11: Und dann
00:13:12: haben wir die Grüne.
00:13:13: Die Grüne ist so Zahlen-Datenfakten.
00:13:14: Die mag das alles ganz ordentlich und vor allen Dingen mag die das auch hochwertig aber nicht so glamourös.
00:13:20: also da darf jetzt kein Name groß draufstehen.
00:13:22: Das wird's nicht die Prada Tasche sondern die hat dann eher sowas Hochwertiges aus Echtleder oder so weißt
00:13:26: du?
00:13:27: Das ist der Miranda.
00:13:28: Was war
00:13:29: ich denn jetzt für eine Farbe?
00:13:30: Heute bin ich relativ schlicht angezogen.
00:13:32: Also ich hätte dich ja jetzt gelb eingeschätzt.
00:13:34: Ja das passt schon.
00:13:35: Das Kreativewürde und so das kommt schon auch bei mir durch.
00:13:38: Ich hab auch schon mal ein bisschen Animal Print.
00:13:40: Mhm.
00:13:41: Ja?
00:13:41: Aber ich bin immer so, ich habe immer so Basic an!
00:13:43: Ich hab immer Schwarz, ich trage viel unter Hemden in Schwarz und dann hab' ich Hemden, Jacken... Und die dürfen gerne knallen,
00:13:49: viele Cappies.
00:13:49: Genau, dann dürfen die irgendwie knallig sein.
00:13:51: Ausgefahlene
00:13:51: Schuhe trage ich gerne.
00:13:52: Ja, siehst du?
00:13:53: Dann bist Du bei den Gelben.
00:13:55: Ich find das total spannend.
00:13:57: Natürlich macht man sich so selten Gedanken darüber okay wie hängen die Dinge zusammen aber am Ende geht es immer um Persönlichkeit und Charaktere und die spiegeln sich eben indem wir uns gleiden Wieder und eben auch wie wir leben.
00:14:09: Auch wenn das viele nicht so zulassen, man versteckt sich oft.
00:14:11: Das finde ich schade.
00:14:12: Total!
00:14:13: Und durch diese... Wir machen das jetzt nur noch so, ne?
00:14:16: Nur nach den Scandi-Style oder nur noch das Minimalismus oder was wir in der Mode haben ist ja alles ganz basic.
00:14:22: Dadurch nehmen wir uns auf viel Persönlichkeit.
00:14:24: Wenn wir uns damit mehr beschäftigen, egal ob das Mode oder Einrichtung ist dann ist es eigentlich für mich eine Art Persönlichkeitsentwicklung weil wir immer mehr erkennen, was mögen wir eigentlich, was ist uns wichtig.
00:14:34: Wir trauen
00:14:35: uns ja auch Und es macht ja auch was mit einem.
00:14:38: Ja, total!
00:14:38: Ich war letztens lustigerweise... gibt's ein cooles Beispiel?
00:14:41: Ich habe gerade von diesem Animal Print gesprochen.
00:14:43: ich hab so einen Hemd ist relativ locker und das hat eben so'n Leo-Look und die hatte eine schwarze hochgeschnittene Baggie an.
00:14:49: also kann man eine hoch geschnittene baggy so ne lockere Hose
00:14:52: Jeans
00:14:53: Die aber höher geschnitten ist und habt da drauf dieses Hemd angehabt und wir waren abends unterwegs und ich hätte noch so ne Beanie irgendwie so ne schwarzen Wollbeanie an.
00:15:01: und dann sagte Der Freund von mir sagt das, ich liebe deinen Look.
00:15:05: Dann sagt er, aber ich würde mich nicht trauen, so rauszugehen wenn mich alle angucken.
00:15:10: Da hab ich mir keine Gedanken darüber gemacht ob mich jetzt alle anguckten.
00:15:13: Aber ich habe drüber nachgedacht und dachte, ja, das stimmt!
00:15:17: Wenn es mir nicht gut geht, dann klar werde ich mich eher zurückhalten weil ich nicht auch fallen will.
00:15:21: Manchmal hab ich die Momente wo ich denke so Freunde, bam ihr bin ich guten
00:15:25: Tag!
00:15:27: Ja, das macht Kleidung auch.
00:15:28: Total!
00:15:29: Wir sind auch sehr emotional.
00:15:30: Genau, sehr emotional, wenn wir uns kleiden.
00:15:31: Wenn wir einen schlechten Tag haben, kleiden wir uns zurückhaltend grau-schwarz und wenn wir einen guten Tag haben dann lassen wir es ein bisschen mehr knallen.
00:15:37: Voll!
00:15:37: Ich bin vor allem emotional, weil die Kleidungen da nicht mehr passen, ich gerade
00:15:40: anziehen wollte.
00:15:42: So, wir kommen zum nächsten Hinweis auf meinen kleinen Kärtchen und da steht ganz minimalistisch Gegenstand.
00:15:49: Ich weiß du hast was mitgebracht...
00:15:51: Genau.
00:15:53: Jetzt bin ich gespannt, da kommen die unser kleines Tütchen...
00:15:55: Soll ich den auspacken?
00:15:56: Ja bitte!
00:15:57: Ich habe immer Angst, dass ich was kaputt mache.
00:15:59: Ich weiß ja nicht, es hört sich schwer an.
00:16:02: Das
00:16:02: ist dein Gegenstand.
00:16:05: Das sind auf jeden Fall Dopamin-Style.
00:16:07: Da sind wir wieder beim Thema eine Tasse.
00:16:10: Ich beschreib's immer kurz für alle, die jetzt nicht gerade im Videopodcast zugucken.
00:16:14: Eine Tasse sieht fast aus ein bisschen wie Hand gemacht in Rosé und so einem richtig geilen Signalrot.
00:16:22: Schöne Kombination.
00:16:23: Rot ist ja auch immer eine spannende Farbe, finde ich!
00:16:25: Und der Henkel sieht aus wie... ...eine kleine Perlenkette.
00:16:32: Beschreiben wir es so?
00:16:34: Guckt's euch an im Videopodcast.
00:16:36: Ich kann Sie auch
00:16:37: noch mal ein bisschen drehen, dass man sie aussieht von allen Seiten.
00:16:40: Das heißt du bist Kaffee-Junkie?
00:16:43: Auch tatsächlich, ja.
00:16:45: Also ich hab mir den Kaffees am Morgen jetzt abgewöhnt und jetzt gibt's grünen Tee in der Tasse.
00:16:50: Der hat auch unter Umdrehung.
00:16:52: Genau, aber ja ich bin Kaffee-Chunky sehr gerne.
00:16:55: und was genau hat es mit der Tasse aus sich?
00:16:57: Ist das die Farbkombi?
00:16:58: ist es die farbmaterialkombie?
00:17:01: Ja also ich finde dass diese Tasse einfach gute Laune macht und ich mag das wenn es so Gegenstände gibt zu Alltagsgegenständen.
00:17:07: da sind nichts irgendwie großes irgendwie sondern so kleine Alltag Gegenständes die einen immer mal wieder daran erinnern dass man auch gute Launa haben kann.
00:17:15: Und ich finde so, also Kaffee das ist immer meine Belohnung am Tag.
00:17:18: Nachmittags alle Kinder eingesammelt als es irgendwie wild gewesen und dann gönn' ich mir so meine fünf Minuten Kaffees.
00:17:23: Na ja bei drei Jungs würde
00:17:26: ich dir auch die Kanne können!
00:17:30: Ja, genau.
00:17:31: Und das ist dann so meins?
00:17:34: Das zelebriere ich wie ein Ritual und dann trinke ich mal einen schönen Kaffee in dieser Tasse und es ist immer so ein schöner Moment irgendwie am Tag.
00:17:40: Ich finde auch wenn wir mehr kleine Gegenstände haben, auch in der Einrichtung ... Wenn wir so kleine Sachen haben die uns Freude machen, die bringen uns zum Lächeln...
00:17:48: Zum Erinnerungen auch verknüpft sind!
00:17:50: Genau, einfach die uns irgendwie Freude macht.
00:17:53: Das macht was mit dem Tag.
00:17:55: Total bei dir.
00:17:56: Ich sag das immer meinen Kundeninnen, lass uns nicht irgendwie Deko-Gegenstände kaufen, sondern was da ist?
00:18:03: Was sind Dinge, die ihr aus dem Urlaub mitgebracht habt oder die irgendeine Bedeutung haben
00:18:07: und lasst uns die
00:18:08: in Szene setzen!
00:18:09: Und wenn ihr die seht, kommen diese Erinnerungen, dann kommt das Lächeln ins Gesicht... ...und das mit der Tasse kann ich total verstehen weil ich bin wirklich ein kleiner Nerd, was Tassen anbelangt.
00:18:19: Das hört sich vielleicht ein bisschen bescheuert an aber ich kann keinen Kaffee aus hässlichen Tasten trinken.
00:18:26: Ja, wirklich.
00:18:27: Es ist
00:18:28: total
00:18:28: ... Eine Eigenheit?
00:18:29: Ja, ist es!
00:18:31: Wir haben letztens bei mir zu Hause gedreht und ich hatte so ein Produktionsteam da und dann sagte der eine, darf ich einen Kaffee haben?
00:18:37: Dann hab' ich so ne Tasse rausgeholt, auch relativ schlichte, aber bunt Tassen.
00:18:43: Und holte diese raus.
00:18:44: Irgendwann fünf Minuten später stand auf einmal so ne ganz schlimme Tasse dar, die ich irgendwann mal von irgendeinem Geschenk bekommen habe.
00:18:50: Aber die ganze Zeit im Schrank war.
00:18:51: Und wir hatten überall die Kameras an und sagten, woher kommt die Tasse?
00:18:55: Die und die wollte auch noch einen Kaffee.
00:18:56: Ich war so frei, bin an den Schränken zu sein.
00:18:58: Bist du das Wahnsinn?
00:18:59: Diese Tasse hier drauf holen, wenn wir hier
00:19:01: die Kamera drauf haben!
00:19:02: Also es ist ja, Tasten... ich glaube jeder hat eine Geschichte zu einer Tasse.
00:19:05: Ja und ich finde das auch zum Beispiel, finde ich das ein super Geschenk, so ne schöne Tasse.
00:19:09: weil ich habe das in den letzten Wochen irgendwie, hab' ich Freundinnen, die Geburtstag hatten immer ne Tasse gekauft und hab' irgendwie so geguckt welche ist so der Typ schöner?
00:19:17: einfach Ton-Tasse wer will was buntes.
00:19:19: und das fand ich irgendwie ne coole Idee, denen so ne ganz schöne Tassen mal zu schenken.
00:19:24: Und auch die Hubdeck.
00:19:25: Kennst du diese Tassen, die so raus sind?
00:19:26: Oder mit den Fingernägel ... Ah,
00:19:28: ja!
00:19:29: Da
00:19:29: bin ich wieder zurück in die Schule versetzt
00:19:32: mit der Tafel.
00:19:33: Ja, aber eine schöne Tasse ist schon irgendwie cool.
00:19:37: Total?!
00:19:38: Ist sie jetzt für mich oder?
00:19:39: Nee, sie ist eigentlich wieder mit nach Hause.
00:19:41: Wir hatten aber eben auch das fand ich ganz cool dass man an der Arbeit würde mich interessieren ob es tatsächlich so ist, dass man quasi die Tassen den Menschen zuordnen kann.
00:19:51: Das ist eine Tasse, die musst du dir gehören.
00:19:53: Wenn du hast, machst du einen Schrank auf und denkst so ... Ach!
00:19:56: Wir sind hier mit einem kleinen Katzenbaby-Tandel, oder bester Daddy?
00:20:01: Dann gibt's ja diese ganzen ... Die
00:20:02: Sprüche und Familienfotostrafen.
00:20:04: Es gibt viele verschiedene.
00:20:06: Ich
00:20:06: lieb es, wenns Basic ist.
00:20:07: Aber Basic und dann mit so ein bisschen ... So, ich hab mir die nächste Karte schon mal aufgeschlagen.
00:20:12: Da stehen mehrere Sachen drauf.
00:20:15: Lieblingsfarben im Kleiderschrank und zu Hause.
00:20:19: Ja, wer gerade schon so ein bisschen darüber gesprochen eigentlich.
00:20:21: Was verbindet das?
00:20:23: Aber siehst du das bei den Leuten wenn du bei denen zu Hause reinkommst dass auch diese Farben im Kleiderschrank sich eigentlich widerspiegeln?
00:20:30: Ja also man sagt grundsätzlich dass die Leute schon seventy Prozent der der farben intuitiv richtig auswählen.
00:20:36: Sie trauen sich halt nur oftmals nicht und ich sage mal an den Outfits.
00:20:41: an sich sieht man es meistens noch nicht wenn man aber in den Kleiderschein guckt weil die Schätze liegen quasi hinten Die nimmt man oft nicht.
00:20:48: Und wenn man da so richtig durchguckt, dann sieht man auch irgendwie ein Konzept ohne dass man das bewusst gewählt hat.
00:20:53: Aber man sieht es dann!
00:20:54: Wie oft hast du bei anderen Menschen schon Klamotten aussortiert die für dich vielleicht nicht gepasst haben?
00:20:59: Für dich hervorragend, weil die sind dann in deinem Kleiderschränk
00:21:02: gelandet.
00:21:03: Kommt das auch mal vor?
00:21:04: Ja, oh Gott!
00:21:06: Ich hab schon oft gedacht, dass hätt ich auch gern ... Ich
00:21:08: wollte sagen, dass sie wieder mir genauso
00:21:10: gehen.
00:21:11: Aber ich nehm's natürlich nicht mit und wir sortieren auch gar nicht so viel.
00:21:13: Frau Maier, das
00:21:14: passt wirklich nicht zu.
00:21:15: Ich nehm' das mit
00:21:16: einen Sorgs.
00:21:18: Nee, ich entsorg's tatsächlich nicht, aber es wäre immer eine gute Idee.
00:21:22: Hier steht auf meiner ... Karte, Kleiderschrank-Hacks.
00:21:25: Das wäre auch was, was ich durchaus vielleicht für mich gebrauchen könnte?
00:21:28: Gibt es so Hacks wo du sagst okay das ist wirklich so ein cooler Trick.
00:21:31: mit dem kann man anfangen zu gucken.
00:21:34: Was mag ich eigentlich im Kleiderschlag was nicht?
00:21:36: Ja auf jeden Fall also ganz vieler.
00:21:37: Ich würde sagen also der erste Schritt immer Es ist meistens soviel im Kleiderschrank dass heißt wir sehen gar nicht was da los ist.
00:21:43: Also Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
00:21:45: Nee Es macht immer Sinn erstmal echt alles mal rauszuholen und zu sortieren.
00:21:51: was passt gerade nicht.
00:21:52: Eine Sache auch gerade, man muss es nicht wegschmeißen.
00:21:54: Aber was passt nicht?
00:21:55: Wenn das im Kleiderschrank ist, sagt ihr, dass jeden Morgen ... Hallo!
00:21:57: Du hast immer noch nicht geschafft.
00:21:59: Weißt du?
00:21:59: Das muss raus aus dem Schrank
00:22:01: und ... Ich kenne diesen Stimm
00:22:02: zu gut.
00:22:04: Und also wirklich den Schrank mal so sortieren, dass man eine Übersicht hat.
00:22:08: Das macht schon mal Sinn.
00:22:09: und dann ist es zum Beispiel total schön klar so Kleinigkeiten, weil die Bügel alle gleich sind.
00:22:13: Da sieht einfach schöner aus!
00:22:14: Es beruhigt das Auge, man hat eine schönere Übersichts.
00:22:16: Da sind wir auch wieder ein bisschen im Interiorbereich?
00:22:19: Absolut
00:22:19: und der Kleiderschrank hat da ganz viel mit zu tun.
00:22:21: oder so ne Farbharmonie herstellen.
00:22:23: Also wirklich Kleidung so ein bisschen nach Farbe auch mal sortieren.
00:22:26: Das beruhigt auch wieder das Aage und das macht einfach ein schönes Bild.
00:22:28: und dann geben wir auch viel lieber an den Kleiderschläger, weil das so schön stimmig aussieht.
00:22:33: Jetzt habe ich zum Beispiel Es ist ein Riesenproblem damit, Dinge wegzuschmeißen.
00:22:37: Bei mir hängen Hundert Millionen Anzüge im Kleiderschrank, was mit meinem Job in der Moderation zu tun hat.
00:22:42: Neunzig Prozent der Kleider der Anzügen haben mal fantastisch gesessen und tun sie halt nicht mehr.
00:22:50: Ich denke immer doch da kommst du wieder hin bis ich wieder da bin, was manchmal auch funktioniert sind die gar nicht mehr angesagt.
00:22:57: aber ich kann mich so schwer trennen.
00:22:59: gibt es da irgendwie auch einen Trick wo du sagst okay Von den Sachen kann man sich trennen, wenn man das und das macht.
00:23:07: Wenn man so viele Teile hat... Also erst mal grundsätzlich die Sachen, die nicht gerade nicht passen, wo man aber irgendwie das Ziel hat, da passe ich wieder rein ... Es macht Sinn, sie in der Extraabteilung um Schrank zu machen oder in eine Kleiderbox zu packen Und die dann mal wieder rauszuholen, wenn es soweit ist Aber nicht die ganze Zeit hängen zu lassen.
00:23:22: Dann kann man eigentlich gut von Sachen trennen Wenn man einmal weiß, die werden irgendwo hingegeben Wo sie vielleicht noch jemand braucht.
00:23:28: Also dieser emotionale Abschied, das ist ganz oft wichtig.
00:23:31: Der macht es einfach an?
00:23:32: Ja also alleine wenn du Sachen zum Beispiel wegpackst in eine Box und sagst ich guck mal einem halben Jahr wieder rein dann verabschiedest du dich so schon so emotional ein bisschen von den Sachen und dann kannst du ihn im Halbenjahr besser weglägen.
00:23:42: Das ist wirklich so einen Abschied auf Raten irgendwie oder auch wenn du weißt ich gebe die jetzt irgendwo hin und da werden sie noch gebraucht Dann geben wir Sachen auch lieber ab
00:23:50: Wenn man denkt okay ich schmeiß es nicht hier einfach weg
00:23:52: Genau wenn ich nämlich wegschmeiß ist es ja blöd.
00:23:55: Und ich mach das mit meinen Kunden immer so.
00:23:57: Wir machen einen grünen Stapel, da wissen wir die sind super!
00:24:02: Der gelbe Stapelt ist der viel leicht Staple und da wissen ja noch nicht richtig ob sie noch Sinn machen?
00:24:06: Die kommen in eine Extra-Kiste rein... ...und dann der rote Stapeln kommt weg, das geben wir irgendwo hin oder machen es weg.
00:24:12: Und dieser gelbe stapel ist der interessante Stapl Der kommt in die Kiste und dann gucke ich nach einer Zeit.
00:24:17: Manchmal fällt einem ein, ich hatte doch noch diesen Blazer, wo ist der?
00:24:21: Ah Gott sei Dank nicht weg!
00:24:22: Sondern er ist noch an dieser Kiste.
00:24:23: Dann hol' ich
00:24:23: den mal ab.
00:24:24: Dann heißt es auch wieder mehr zu schätzen am Ende.
00:24:25: Absolut,
00:24:26: genau.
00:24:26: Und das ist so ein bisschen wie Shoppen am Gleiderschrank, weil man geht dann wieder hin und holt das raus und freut sich total, dass man mal wieder ein neues Teil integriert hat und macht das viel bewusster.
00:24:35: Ich finde das super spannend.
00:24:37: Das macht total Spaß, weil man sich damit so wenig auseinandersetzt.
00:24:40: Aber jeder kennt die Problematik!
00:24:41: Also wenn ich in mein Ankleidezimmer komme ... Ich hab das Glück ein Zimmer zu haben oder auch das Pech, weil es ist immer voll.
00:24:47: Ich blick halt nicht mehr durch und dann denke ich mach's schnell wieder zu.
00:24:50: Dabei habe ich diese zehn Teile, die ich im Alltag anziehe.
00:24:53: Und schade, da hat er einen riesen Potenzial im Schrank?
00:24:55: Absolut.
00:24:56: Dunja, im Leben ist es ja immer so dass man die Wahl hat Und wir wissen ja, welche Politikerinnen so gewählt wurden und die hatten anscheinend auch eine Wahl, wen sie als Stylistin wählt.
00:25:07: Du hast mal hin gesagt, dass du die eine oder andere Persönlichkeit aus der Politik eingekleidet hast.
00:25:13: Bist du für die Outfits von Angela Merkel verantwortlich gewesen?
00:25:16: Fragen wir
00:25:17: einfach mal Frage raus!
00:25:18: Nein.
00:25:19: Angela Merkel hatte aber tatsächlich eine Stylistin und das ist aber auch tatsächlich spannend, weil Angela Merkel hat.
00:25:25: jetzt vor einem halben Jahr gab es ein Interview mit der Hazel.
00:25:28: Ich weiß nicht, ob ihr das gesehen hast?
00:25:29: Und da hat sie das zum Thema gemacht, ihre Kleidung.
00:25:32: Und Angela Merkel hätte ja wie so eine Uniform getragen.
00:25:35: Es
00:25:35: war ein Statement!
00:25:36: Ja, es war vor allen Dingen eine Rüstung.
00:25:37: Ein Schutz vor der Öffentlichkeit.
00:25:39: Weil das sagte sie auch in dem Interview die ersten zehn Jahre ging's ja nie um ihre Themen, sondern immer wie sieht sie aus?
00:25:45: Also ich weiß nicht ob sich dran erinnert... Stimmt!
00:25:46: ...der weiß auf diesem Opernball oder was war das wo sie diesen tiefen Ausschnitt hatte und das Dekolletee gezeigt hat und alle merken oh Gott Sie ist ne Frau, Sie hatten einen Dekcolletee.
00:25:53: Weißt du das war ja dann nur noch Thema.
00:25:55: Wo man sich gefragt hat also wir nicht, aber die Presse darf sie das.
00:25:59: Darf
00:25:59: sie so Das zeigen?
00:26:00: natürlich
00:26:01: was für eine Frage.
00:26:02: Ganz genau, und das war ja immer dann auch nur... Wie sehen die Haare aus?
00:26:05: Was hat sie heute wieder gemacht?
00:26:06: Es war nur Thema!
00:26:07: Und dann hat sie diese Rüstung für sich gefunden und hat immer das Gleiche getragen.
00:26:11: Also du kannst die Fotos der letzten, weiß ich nicht, fünfzehnjährige Amtszeit angucken, die halt immer das gleiche
00:26:15: haben.
00:26:16: Genau, das muss man ihr auch lassen.
00:26:17: Das hat sie sicher beibehalten, diese Farben mit reinzubringen mag man ja sagen, was man will.
00:26:22: Aber
00:26:23: sie ist schon immer aufgefallen in diesen schwarzen Politiker alle diese schwarze Anzüge oder mal dunkelblau und da war dann irgendwie der Farblex Angela Merkel immer irgendwo zu finden.
00:26:30: Ja auch diese bunten Ketten.
00:26:32: Sie hatte tatsächlich oft so Regenbogenperlenketten oder so angehabt.
00:26:34: Genau hat damit nämlich ganz ganz unterschwellig auf Statements gesetzt.
00:26:38: natürlich ne?
00:26:39: Ja mit Model kann man viele Statements setzen aber ich weiß du darfst keine Namen sagen!
00:26:44: Aber gab es mal einen Fall wo Du gesagt hast okay da kam wirklich eine Politikerin oder auch ein Politiker zu mir Und das war echt gar nicht so einfach da den passenden Look, um zu finden.
00:26:54: Um das auch auszusagen was diese Person aussagen wollt?
00:26:56: Ja!
00:26:57: Das ist in der Politik tatsächlich ein ganz ganz schmaler Grad dem man da einhalten muss weil natürlich sollen die eigentlich mehr Persönlichkeit zeigen und also nur gerade in Zeiten wie heute.
00:27:07: es ist ja so wichtig dass sie mehr von ihrer Persönlichkeit zeigen.
00:27:10: Herr Merz hat doch
00:27:11: immer diese Krawatten an Wo dann mal Hunde drauf sind und immer passend zu seinem Termin hatte, da irgendwelche komischen ... Ja.
00:27:17: Und da ist der Schmale grad überschritten
00:27:19: zum Beispiel?
00:27:20: Wollts nicht so sagen!
00:27:22: Das meine ich mit Schmalern gerade.
00:27:23: Es darf auch nicht albern sein, ne?
00:27:24: Weil sie ist ja schon eine Rolle hochprofessionelle, muss es schon alles sein.
00:27:28: aber also da wirklich dieses Fingerspitzengefühl zu entwickeln die eigene Stilpersönlichkeit mit durchschimmern zu lassen weil das ist ja das Menschen wählen Menschen Und die wenigsten kennen das komplette Konzept der Parteien oder der Politiker, sondern viele gucken, kann im Metsch dieser Mensch mit.
00:27:46: mir vertraue ich dem.
00:27:48: Das schaffen wir ganz viel auch durch natürlich Äußerlichkeiten und gerade so unsere Generationen sind einfach von Äuzerlichkeiten geprägt und stecken in Schubladen.
00:27:56: Wenn eine Politikerin oder ein Politiker irgendwie mit uns matcht Der Mensch ist sympathisch, dem traue ich das zu.
00:28:02: Dann hat man einen großen Vertrauensvorsprung und das kann halt Kleidung schaffen.
00:28:06: Und es wird leider in der Politik ganz wenig genutzt dieses Element.
00:28:11: Das hat eine große Macht.
00:28:11: Ich erinnere mich auch an diese Situation als noch Olaf Scholz Bundeskanzler war.
00:28:15: Und er halt in diesem Pulli zu diesem Termin ist, wo man so denkt ja irgendwie ist es ja auch cool aber es hat halt den Moment ... nicht so viel Vertrauen geschirrt.
00:28:24: Da hat man sich eher eine Rüstung gewünscht, die mehr Selbstbewusstsein
00:28:29: in der Position ausgestrahlt wird oder eher ein bisschen zurückhaltend gilt und dann auch noch sich so kneidet.
00:28:35: das hat natürlich alles auf diese Karte mit eingespielt.
00:28:38: Das ist da nicht so schlau.
00:28:39: Also wir halten fest Auch Politiker haben die Wahl was sie anziehen.
00:28:44: Und wenn ich liebe Politiker erinnere Ich habe hier jetzt ne tolle Adresse für euch meldet euch Wir schicken euch die Kontaktlatten rüber.
00:28:52: Eine letzte Sache muss ich noch fragen.
00:28:54: Eine Sache, die brennt mir auf der Zunge?
00:28:56: Hau raus!
00:28:57: Was war das größte Fashionfumpaar, dass du je erlebt hast oder dass dir vielleicht auch passiert ist?
00:29:02: Oh Gott...
00:29:03: Mir persönlich soll ich es erzählen.
00:29:04: also das war echt schlimm.
00:29:06: Ich war schon super lange her, so vierzehn, ich war vierzehnt und ich war absolut bald in der Tanzschule
00:29:12: Und da können wir uns alle noch gut dran erinnern.
00:29:15: Ich glaube, da gibt's viele Fashion-Fumpas.
00:29:17: aber pass auf was war so?
00:29:18: meine Mutter hat mir ein Kleid mitgebracht aus der Stadt Und fand das super, ein orangisches Kleid.
00:29:24: Konnt man damals noch nicht an, dass ich das später so gut finde?
00:29:27: Da haben wir das Ei anpassen lassen und dann bin ich mit diesem orange Kleid zu einem Abschlussball.
00:29:31: Das fand ich urhesslich das Kleid, richtig schlimm!
00:29:34: Ich hatte mich bei meinem Tanzpartner überhaupt nicht abgesprochen was wir anziehen und der kam jetzt in einem roten Sacco.
00:29:39: Ist ja richtig schlimm aus... Es gibt immer muss er auch zusammen fotografiert werden und das war echt ganz schlimm.
00:29:44: Also die Fotos versuche ich immer noch zu verstecken.
00:29:46: Das ist echt kein Match gewesen.
00:29:48: Ja, die Abschluss-Ballkleider Ich glaube, da gibt's viel.
00:29:52: Ich hatte eine viel zu große rosane Krawatte mit so ... Wie heißt die?
00:29:56: Pastely-Muster?
00:29:57: Oh ja, Schnirkel
00:29:58: ist
00:29:59: so halb groß!
00:30:00: Ja,
00:30:00: hat man damals gehabt mein Gott?
00:30:02: und ich weiß auch, dass sich meiner Ina, mit der bin ich damals zum Abschluss beigegangen bin... ...ich war halt immer ein bisschen anders.
00:30:08: Die hat nicht so'n kleines Bokeh bekommen wie alle anderen Mädels.
00:30:10: Der habe ich so'nen ganzen Brautstrauß
00:30:12: mitgebracht.
00:30:12: Was für ein Brotstrauß!
00:30:15: An wie fand es
00:30:16: toll!
00:30:18: Oh Gott,
00:30:19: wie sind wir jetzt auf das Thema gekommen?
00:30:23: Jetzt frage ich mich aber so als Modebewusste und Stilbewusse junge Frau mit drei Kids einem Mann zu Hause.
00:30:30: Und eigener Etage für die Kinder.
00:30:31: Wie liebsten du so?
00:30:33: Wie sieht es bei dir aus?
00:30:33: also wie kann man sich das vorstellen?
00:30:36: Also bei mir Ich mag diesen Mix aus Basics, also dass viele Sachen... Also ich mag zum Beispiel mit dem Möbel auch hochwertig und gut sind.
00:30:46: So wirklich so Klassiker irgendwie die man gut lange lange nehmen kann.
00:30:49: Das
00:30:49: kleine schwarze sozusagen, das man dann gut kombiniert?
00:30:52: Genau!
00:30:53: Aber ich brauche immer so Besonderheiten wie eine Tasse oder bei der Deko brauche ich so bunte Teile mittendrin, die irgendwie so ein bisschen Spaß machen.
00:31:01: Die das auflockern.
00:31:02: und also tatsächlich mache ich sie genauso bei Kleidung.
00:31:04: Ich mag viele Basics zusammen aber es muss immer irgendwas dabei sein was so ein Bisschen spannender ist oder was so'n bisschen gute Laune macht.
00:31:10: Und so kann man sich auch meine Einrichtungen tatsächlich vorstellen.
00:31:13: Natürlich auch so ein bißchen abgerockt durch die Kits Muss ich schon zugeben?
00:31:15: Das ist jetzt nicht mehr wie im Paterlog bei uns Aber doch ist halt überall irgendwie so Oder mal so ganz uralter Tisch von der Oma noch oder von der Uroma Genau, und das lieb ich sehr.
00:31:26: Und so kleine Eckchen sich zu machen, wo es Teile drinstehen, wo man weiß, die haben eine Bedeutung...
00:31:31: So ein bisschen wie die Vintage-Ohrringe, die man dann vielleicht dazu kombiniert?
00:31:35: Genau!
00:31:36: Oder auch wenn du einen Basic Outfit und ein cooler Schuh dazuhrst.
00:31:40: Ähnlich sieht meine Einrichtung aus.
00:31:41: Nur viele klassische Teile.
00:31:43: Und in einem Haus?
00:31:44: Wir wohnen im Haus, genau.
00:31:45: Also wir wohn super ländlich.
00:31:47: In so einem ganz kleinen Ort, siebzig Einwohner hat er nur.
00:31:50: Also
00:31:50: da kennt jeder jeden und wahrscheinlich haben auch neunzig Prozent gleichen Nachnamen.
00:31:54: Wir sind alle Nachbarn.
00:31:55: Ist das nicht so schlimm?
00:31:59: Wir sind auf jeden Fall alle Nachbarren, so kann man es schon sagen und wir haben quasi ein Haus mit quasi Kelleretage, Wohnetage und Kinderetage sozusagen.
00:32:08: die haben oben wie eine WG für sich Und wir haben unten so Wohnbereich als Bereich Elternschlafzimmer und genau haben das jetzt mittlerweile nach vielen Jahren so ein bisschen getrennt dass die Jungs da oben so ihre Ruhe haben und wir auch.
00:32:20: Irgendwann ist man da froh wenn man dann macht seine propertäre Ruhe hat oder?
00:32:24: Ja, genau.
00:32:25: Es geht langsam los.
00:32:25: Liebevoll gemeint natürlich!
00:32:26: Es geht wirklich langsam los... Aber wir haben so mitten in der Natur direkt am Wald und einen See am Grundstück zum Teich und ein kleines Häuschen daneben.
00:32:36: Da arbeite ich auch drin.
00:32:37: Aus welcher
00:32:38: Netflix-Serie entstandst du denn?
00:32:40: Das hört sich an wie so ein amerikanischer Traum
00:32:43: irgendwie.
00:32:44: So ja, wir wohnen am See mit einem kleinen Hügel.
00:32:46: Ich hab meine eigene Etage mit meinen Brüdern, meiner Mutter ist Stylistin und bei uns
00:32:49: alles schön.
00:32:52: Siehst du, ich denke immer... Das ist ja total
00:32:54: uncool.
00:32:54: Das ist unser Problem
00:32:55: des Tages!
00:32:58: Ja das war schlimm der letzten Stopp.
00:33:02: Ich denke immer es ist total uncoole weil wir als der Listen denkt man ja eigentlich wohnen voll cool in der Stadt aber ich wohne halt am Dorf
00:33:10: Werbung.
00:33:11: Geht es euch vielleicht genau wie Dunja und alle, die bei euch reinkommen sagen immer mein Gott ihr wohnt so schön quasi wie in so einer richtig schönen kitschigen romantischen Netflix-Serie?
00:33:20: Dann zeigt das doch gerne Brilux und bewerbt euch für die Brilox Homestory.
00:33:24: schickt einfach ein paar Fotos an folgende E-Mailadresse homestoryatbrilux.de.
00:33:32: Werbungende!
00:33:32: Gibt's Farben, die du besonders liebst und die du gerne trägst und die sich dann wiederum vielleicht zu Hause Widerspiegel?
00:33:39: Außer Digital Lavender.
00:33:40: Ja, also Lavendel halt sowieso.
00:33:41: ne mag ich gern aber Ich liebe Orange zum Beispiel.
00:33:45: Also man sieht das nicht Aber meine Schuhe sind auch orange
00:33:46: Ist ja gerade wieder total angesagt Ne?
00:33:48: Ja schon seit zwei Jahren.
00:33:49: jetzt eigentlich Bin ich ganz froh drum.
00:33:50: Also ich liebe Orange.
00:33:52: Gelb, gelb mag ich auch sehr.
00:33:53: Also ich habe zum Beispiel mein gelbes Auto gehabt.
00:33:57: Also gelb finde ich eine richtig tolle Farbe, die macht einfach gute Laune.
00:34:01: Und hier diese Farbkombi von der Tasse, dieses Pink mit dem Rot, das find' ich auch sehr cool und das spiegelt sich in der Einrichtung tatsächlich wieder.
00:34:08: Ich guck
00:34:08: mal kurz untertisch was hast du für Schuhe an?
00:34:10: Schau
00:34:10: mal!
00:34:12: Oh, orange
00:34:17: hätt ich jetzt niemals zu diesem Lila kombiniert.
00:34:20: Und das ist auch so eine Kombi, die hab ich tatsächlich genauso in meinem Atelier drinne.
00:34:24: Da sind die Varsen aller Lila und Orange.
00:34:27: Moment!
00:34:27: Über Atelier haben wir heute noch nicht gesprochen.
00:34:29: Wo in dieser perfekten Wohn-Idylle der Duna lives?
00:34:33: Wo gibt's ein Atelier?
00:34:35: im Haus auch?
00:34:36: Nee, das ist außerhalb vom Haus.
00:34:37: Also das genau so schräg gegenüber ... Man kann quasi rüberlaufen?
00:34:40: Musst
00:34:40: du über den Steg am See gehen und dann mit dem Boot zu deinem Atelier zu fahren?
00:34:45: oder wie können wir uns das
00:34:46: vorstellen?!
00:34:47: Oh Gott Erik!
00:34:47: Es gibt echt einen Steg zu dem Haus!
00:34:49: Nein,
00:34:49: was?!
00:34:50: Ich hätte jetzt eine Brücke genannt aber man könnte auch Steg sagen.
00:34:54: Und also man muss quasi über den Steh ins Häuschen reingehen... Das ist direkt an diesem See und da arbeite ich.
00:35:02: Ich seh schon, wie du so mitten im Herbst die Blätter fallen.
00:35:04: Das ist ein wilder Wein!
00:35:06: Digital-Avenderfarbenen
00:35:07: Strickjacke und deiner Tasse, die du heute mitgebracht hast über den Stegläufsend sagst.
00:35:12: Dann geh ich mal wieder zur Arbeit... das ist ja überhaupt kein Problem.
00:35:17: Spaß beiseite und da steht dann ein separates Häuschen oder?
00:35:21: Genau, das war ... Das hat mein Papa gebaut damals.
00:35:25: Das ist so ein Fachwerkhäuschen.
00:35:27: Mein Papa war Zimmermann und hat dann viele Jahre lang im Tiefbau gearbeitet, aber hatte Bock auf einen Zimmermannsprojekt.
00:35:33: Hat dieses Häuschen gebaut und den See davor auch, also das hat er alles gebaut.
00:35:37: Und es ist mit so Erfindlinge.
00:35:40: Große Steine sind da drumherum.
00:35:42: Natürlich!
00:35:43: Selbstverständlich
00:35:44: in die Eichhörnchen spielen morgen Zipolka wenn du da entlangläufst.
00:35:48: So ähnlich?
00:35:50: Und da steht dieses Häuschen und wir haben so eine Glasfront vorne zum Teich gemacht.
00:35:55: Da kann ich quasi den Tag immer so rausgucken, während ich arbeite.
00:35:58: Das ist herrlich!
00:35:59: Also
00:35:59: da würde ich ehrlicherweise auch gerne extra Stunden schieben.
00:36:03: Ja überschließen Sie kein Problem?
00:36:04: Es hört
00:36:04: sich so schön an dass du jetzt auch noch so ein Atelierscheune hast... Also wirklich, wirklich toll.
00:36:09: Siebzig Einwohner hast du gesagt?
00:36:11: Gibt
00:36:11: es Grundstücke für ein Einwohner?
00:36:13: Du bist herzlich willkommen!
00:36:14: Da ist bestimmt irgendwo was frei.
00:36:16: Kommst du da einfach?
00:36:16: Wann muss ich da
00:36:17: sein?!
00:36:18: Kommst du morgen nachmittag zum Kuchen?
00:36:21: natürlich.
00:36:21: Ich liebe's.
00:36:21: Es wird fast noch einiges bilden oder?
00:36:23: Ich glaube jetzt schreibe gleich so einen Drehbuch für eine Netflix-Serie und wir drehen sie bei dir.
00:36:27: Ja komm zu mir
00:36:28: Das Deko Haus am See
00:36:31: Jetzt
00:36:31: neu.
00:36:34: Ne, ist wirklich schön ruhig und idyllisch.
00:36:37: Eigentlich nicht so fancy, wie man denkt.
00:36:39: Aber ich lieb's sehr am Land und gehe auch immer gerne in die Stadt.
00:36:45: Neuer Eindruck kriegt man da schon eher nicht.
00:36:47: Da geht man gerne mal an die Stadt ... Die Ruhe inspiriert ja auch?
00:36:50: Ja, das bringt einen wieder zu sich.
00:36:53: Das entschleunigt alles ein bisschen.
00:36:54: Ich find es echt schön!
00:36:57: Alles was du so erzählst ist rund.
00:36:59: Man hat das Gefühl Gott sei Dank bist Du weg vom Jobcenter hin zu dem, was du jetzt machst.
00:37:05: Weil du strahlst es einfach aus Man taucht so mit dir ab in diese Materie.
00:37:11: Und das ist richtig schön!
00:37:12: Es hat sehr viel Spaß gemacht, dass du uns einen mini kleinen Abriss gegeben hast aus deinem Job.
00:37:18: und wie schön einfach auch mal zu gucken, wie Mode mit Interior verschmilzt also welche Parallelen es da gibt.
00:37:24: Ja total.
00:37:25: Da gibt es sehr viele Paralleln.
00:37:27: Das war richtig cool und wir ziehen jetzt leider den Mantel an und verlassen dieses Studio, denn das war's schon wieder.
00:37:33: Schade!
00:37:34: Aber schön dass ihr auch dabei wart, dass ihr zugehört habt oder vielleicht auch zugeguckt habt.
00:37:38: Und ansonsten freue ich mich aufs nächste Mal.
00:37:41: Und denkt dran wenn ihr genauso gute Musik wie Glamotten haben wollt dann einfach mal reinhören bei Prilux Radio.
00:37:47: Tschüssi!
00:37:47: Ciao.
00:37:49: Ich hoffe, die Folge hat euch gefallen.
00:37:50: Abonniert gerne unseren Podcast und nächste Woche gibt's hier eine neue Folge Couchkino mit Johanna Penzig und Linda Wilmes Und da wird es im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnig muskulös.
00:38:00: Es geht nämlich um den Film Gladiator.
00:38:03: und ob der ist auf die Watchlist geschafft hat das seht ihr nächste
00:38:06: Woche.
00:38:07: Also dass was man da auf diesem Bild sieht ist hundertprozentig der Wissenstand von eben damals Und das Bild ist ja schon sehr brutal.
00:38:15: Du hast gesagt, man sieht da eben diesen Gladiator, der darauf wartet wahrscheinlich jemanden umzubringen.
00:38:22: und Ridley Scott hat gesagt er ist ein visueller Mensch, er hat sich das Gemälde angeguckt und hat gesagt, wenn der Film genau so sein soll ... Ja dann mach ich den!
00:38:30: Dann mache ich den genauso und ich finde dass hat er am Ende auch richtig gut umgesetzt.
00:38:34: absolut Ich hab's ja eben schon am Anfang gesagt es sieht genauso aus wie eine Zähne aus dem Film, also könnte ein A so daraus
00:38:46: stammen.
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