Kellerloch und trotzdem glücklich – Philipp wohnt im Bunker (S3F2)
Shownotes
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CREDITS
Produktion: Brillux GmbH & Co. KG Redaktion & Schnitt: Brillux Radio
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Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen bei Brilux zu Hause, dem Podcast mit Geschichten rund ums Wohnen.
00:00:05: Auch als Videopodcast!
00:00:10: Wir gehen heute im wahrsten Sinne des Wortes in den Keller.
00:00:13: Allerdings nicht zum Lachen, sondern zum Umbauen!
00:00:16: Denn mein Gast hat genau das gemacht – er hat nämlich einen alten Luftschutzbunker in richtig schönes gemütliches Zuhause verwandelt und dazu steht der auch noch auf eine sehr spezielle Einrichtung.
00:00:27: Wie wo was?
00:00:27: Das kann er uns gleich selbst erzählen.
00:00:28: Ich bin Erik Schrutt und ich nehme euch mit genau in diesen einen speziellen Keller, nämlich in deinen.
00:00:35: Hi Philippe!
00:00:37: Ich freu mich total, dass du da bist.
00:00:38: Du bist ja also von Haus aus eigentlich Architekt und hast so ein Fable für außergewöhnliche Kellerprojekte.
00:00:46: Genau, Alter!
00:00:47: Das kann man so sagen... Also er war das aus der Not eine Tugend gemacht.
00:00:52: Es begab sich, dass ich keine Wohnung mehr zu der Zeit hatte und meine Eltern hatten diesen Keller.
00:01:00: Und da wurde schon früher mal drüber gesprochen, dass man da irgendwie was draus machen könnte.
00:01:05: Also das war irgendwie immer ein Radkeller, einen Werkstattkeller ...
00:01:12: So wie man halt Keller irgendwie
00:01:14: kennt?
00:01:14: Ja genau, also man ist irgendwie da mal rein um den Fahrrad rauszuholen oder irgendwas abzusägen oder was zu basteln.
00:01:22: Aber das war halt einfach dann auch schnell wieder raus und gucken, dass man wieder in die warme Wohnung kommt so.
00:01:29: Und da hast du dir gedacht ... Moment mal!
00:01:32: Da zuckt's doch in meinen kleinen Handwerker- und Kreativfingern.
00:01:35: Ich baue da was anderes
00:01:37: draus.
00:01:38: Was du da genau daraus gemacht hast?
00:01:40: Da werden wir gleich auf jeden Fall im Detail noch drauf eingehen.
00:01:42: Vorher gehen wir aber quasi von ganz unten einmal nach ganz oben.
00:01:45: Denn wir haben hier in unserem kleinen Podcast einen Interior Horoscope.
00:01:49: Und jetzt ist die Frage, sollen wir die Zeitung einmal aufplädtern und mal gucken was das Käseblatt so schreibt über dich?
00:01:54: Schauen wir doch mal!
00:01:56: Oh Gott, ein Küsschen in die Redaktion, es ist natürlich nie Käse, was sie schreiben.
00:02:02: Es ist im Gegenteil total cool weil ich glaube solche Interior Horoscope gibt selten und das hier ist auf jeden Fall für dich.
00:02:12: Interior Horoskop für Philipp Sternzeichenbilderrahmen Bei dir steht der Mond zwischen Sichtbeton und Hobelschlägen, während Venus prüft was sich aus einem scheinbar ungemütlichen Raum noch herausholen lässt.
00:02:25: Du bist neugierig, pragmatisch und mutig genug Dinge einfach auszuprobieren auch wenn der endgültige Plan nicht mehr feststeht.
00:02:34: Typisch Bilderrahmen eben!
00:02:36: Du brauchst nicht unbedingt den perfekten Ausgangspunkt.
00:02:39: manchmal reicht ein Kellerloch und die Lust daraus etwas eigenes zu machen.
00:02:43: Deine Stärke ist ein Blick für Potenzial, deine Schwäche.
00:02:48: Manchmal unterschätzt du wie viel Arbeit in einem Umbau stecken kann!
00:02:53: Dann kommt schon mal der Moment – oh Gott was hab ich mir hier denn eigentlich angetan?
00:02:58: Zum Glück folgt meist bald der nächste Fortschritt und damit das gute Gefühl habe ich gemacht.
00:03:04: Die Wohnsterne raten dir dir deine Freude am Ausprobieren zu bewahren.
00:03:08: Nicht jeder Raum muss perfekt geplant sein, bevor die erste Idee umgesetzt wird.
00:03:13: Dein Wohnmantra?
00:03:14: Was andere übersehen, machst du mit Mut und Herzblut zum Lieblingsort!
00:03:19: Ist das nicht
00:03:20: romantisch?!
00:03:20: Ja
00:03:20: wie schön!
00:03:22: Passt wirklich ja... Wie die Faust aufs Auge!
00:03:25: Ist es so?
00:03:25: bist du jemand der gerne mal ohne Plan irgendwie an so Sachen rangeht?
00:03:29: Ich bin auf jeden Fall jemand, der keine Anleitung von irgendwas liest.
00:03:33: Also ich guck mir erst mal das Ding an und sag ja, ich probier einfach mal...
00:03:37: Also Endgegner von IKEA?
00:03:40: Ja also okay bei IKEA sollte man vielleicht schon mal reinschauen kurz einmal ob dann doch die Seite richtig ist aber jetzt irgendwie ein technisches Gerät oder so wo.
00:03:49: ich sage ja kein Ahn nicht probiere erstmal und wenn man gar nicht weiter weiß kann man auch reingucken.
00:03:55: Plan ich auch so ein bisschen meine Umbauten und sage, das ist erst mal der Rahmen.
00:04:02: Da ist sehr viel Interpretationsspielraum.
00:04:05: Du plansst quasi so, dass du sagst cooles Projekt?
00:04:07: Ich fang einfach
00:04:08: an!
00:04:08: Genau.
00:04:08: also klar es ist schon irgendwie so ein bissel Grundkonzept.
00:04:11: okay passt hier eine Küche rein?
00:04:13: passt dir irgendwie in Bett irgendwo rein oder weiß ich nicht?
00:04:16: wo kriegen wir das Bad hin und so?
00:04:18: aber Dann ist erst mal einfach anfangen, also einfach reingehen und
00:04:23: gucken was ... War das mit dem Bunker?
00:04:25: Du hast ja eben schon erzählt.
00:04:26: Der Bunkern ist quasi in deinem Elternhaus.
00:04:28: Und wenn ich jetzt von Luftschutzbunker rede, meine ich das auch!
00:04:32: Es ist wirklich so richtig dicke Wände.
00:04:34: Beschreib mal ganz kurz wie sieht der aus?
00:04:36: Also es war ja früher als meine Eltern das Haus gekauft haben, war dieser Bunkers auch nur... Das Haus war ein altes Bauern- oder ist ein altest Bauernhaus.
00:04:45: und diese Scheune.
00:04:48: Man konnte diesen Bunker nur von der Scheune aus betreten durch so ein einmal-einmetergroßes Fensterchen.
00:04:54: Und als meine Eltern das gekauft haben, war dieser ganze Bunkern auch voll Müll!
00:04:59: Also, der war ... Die haben den dann halt dafür genutzt ihren Abunrat, keine Ahnung, Bauschutt?
00:05:05: Aber
00:05:05: jetzt so Sperrmüllbauschutt oder
00:05:07: wirklich so richtig
00:05:09: Verwesungsmüll und so ein
00:05:10: Zeug?
00:05:10: Nein, also so Bauschuht und sowas halt.
00:05:12: Der war bis oben unter die Decke war der Vollmüll.
00:05:16: Und dann haben wir einen ganz netten Bekannten, der uns da geholfen hat.
00:05:20: Ich war ja noch ein Kind und ich weiß noch wie er in so einer Grube mit Maske in diesen Bunker rein ist und einmal diese Kram rausgenommen hat.
00:05:32: Dann war der irgendwann leer.
00:05:33: und dann haben meine Eltern gesagt ... Bauen jetzt diese Scheune um zum Wohnhaus.
00:05:38: Und man kommt dann nicht mehr in den Bunker, weil da ist die Treppe, die in das Obergeschoss führt und dann hat man unten quasi ... Versucht ein Loch reinzumachen und man hat den dicksten Kompressor genommen, die dicksten Maschinen.
00:05:56: Und man kam nicht durch!
00:05:58: Also sagen wir es so der Bunker hat seine Erwartungen erfüllt?
00:06:02: Genau das war wirklich...und dann kam ein Profi Beton Säger der da mit einer Betonsäge durch diese fünfzig Zentimeter dicke Betonschicht quasi ... mit mühevoller Kleinarbeit dann dieses Loch in den Bunkern
00:06:21: macht.
00:06:21: Ist das Loch von der Seite, also die Wand, dass man quasi von außen rein konnte oder immer noch von oben?
00:06:26: Nee!
00:06:27: Das Loch, was oben von oben von der Scheune war wurde zugemauert.
00:06:30: und quasi jetzt Eingang, den ich jetzt nutze, das wurde quasi aufgesägt.
00:06:36: Also für uns als wir müssen uns das ja alles bilden und irgendwie vorstellen?
00:06:40: Das heißt du bist quasi ... Du hast einen richtigen Eingangen, eine Tür von vorn und von außen kommt man in deinen Bunker rein.
00:06:49: Genau aus der Wohnung.
00:06:52: Vorher war der Bunkern ein in sich geschlossener Raum.
00:06:55: im Prinzip also da hat es Fenster stehen einmal auf einem Meter, da konntest du halt in diesen Bunker.
00:07:01: Weil das sollte ja auch im Kriegsfalle oder wie auch immer sicher sein und dementsprechend war eine kleine Öffnung halt nur da!
00:07:10: Also sicher war der Bunkern vom Krieg anscheinend schon.
00:07:12: zumindest waren die Wände so dick aber nicht sicher vor dir.
00:07:15: Und von deiner Kreativität erzähl mal kurz aus den Noten zu Tugend Wie ist es gekommen?
00:07:22: dass du dich dann wirklich dafür entschieden hast und hast gesagt, okay ich gehe hier die ein Meter dicken Wände an.
00:07:28: Und dieses kleine Ding von welchem Quadratmeter zahlen sprechen wir eigentlich?
00:07:33: Der Bunker oder komplett?
00:07:34: Nee
00:07:35: der Bunkr hat glaube ich so neun Quadratmetern Also, ist
00:07:38: wirklich
00:07:39: klein.
00:07:41: Wie kam es dazu, dass du gesagt hast, ich nehme den Bunker der nur neun Quadratmeter hat und mach daraus mein Zuhause?
00:07:47: Das war ja dann so, von diesem Kellerraum dieser Durchgang, der war schon da ... Nur dieser Kellerraum als Wohnung ist einfach zu klein.
00:07:57: Da kann man irgendwie ... Dann hat man quasi ein sehr tiny-tiny-Wohnung.
00:08:02: Und dann hab ich halt überlegt, naja gut, der Bunkern ist da wie... Also warum nicht diesen Raum auch nutzen?
00:08:09: Und hab dann überlegt, naja es war halt komplett noch zugemauert.
00:08:13: Wie kriegt man überhaupt Licht da rein?
00:08:14: also das war ja komplett ein schwarzer Raum im Prinzip außer die Tür die jetzt da war.
00:08:20: aber da war jetzt auch wenig Lichter dass reinkam.
00:08:25: und dann habe ich halt überlegt naja da sind Fenster die wurden mal zugemauert Hab die mal aufgebrochen und dann hat man gemerkt, okay, Südseite.
00:08:34: Da kommt jetzt
00:08:34: schon mal Licht rein!
00:08:35: Da hab ich die mal ganz kurz aufgebrochene.
00:08:37: Wer durch die Käsesstulle im Mund heißt wahrscheinlich?
00:08:41: Also da war es schon ... Die Fenster aufzubrechen war einfach nachher ins Durchgang zum Bart zu machen.
00:08:48: Das war nicht so ohne.
00:08:52: Weil du wahrscheinlich auch an extremen Grenzen gestoßen bist was für die Material oder beziehungsweise auch die Werkzeuge anbelangt oder
00:08:58: nicht?
00:08:58: Wie deklandeln
00:08:59: die Wände?
00:09:00: Also die Wand zum Badezimmer, das war ja früher der Heizungskeller.
00:09:06: Und da musste ich auch noch einen Durchbruch machen.
00:09:08: Da war auch kein Durchbruchs und da waren die Wände ... Das ist ein Haus von neunzehnt ... Ich glaub, siebenunddreißig?
00:09:15: Die Wände waren fünftig sechszig Zentimeter massiv gemauert.
00:09:20: Und ich hab dann damit so einem ... Fünfzehnkilo Stemmhammer!
00:09:27: Unter Einsatz des ganzen Körpergewichts, da zwei Tage lang oder drei Tage versucht durch die Wand zu kommen.
00:09:33: Und irgendwann hat man so ein kleines Löschlein und dann mausert man sich langsam drum herum.
00:09:40: Na gut sind wir mal ehrlich.
00:09:41: also so'n Bunker ist schon so'en Kaliber für sich.
00:09:44: aber vielleicht baut ihr ja auch gerade bei euch um und sagt Soviemut wie Philipp hab ich nicht.
00:09:48: Ich brauch hier auf jeden Fall die Profis.
00:09:51: Dann schaut doch mal in unseren Brillux-Fachbetriebsfinder und findet den perfekten Maler-Profi für euer Zuhause, wo ihr das Ganze findet?
00:09:58: Das haben wir euch in die Show Notes gepackt!
00:10:02: Werbungende.
00:10:03: Also okay es ist auf jeden fall ein Experiment oder Abenteuer gewesen.
00:10:06: Das kann man glaube ich an der Stelle sagen und das merkt man auch wenn du drüber erzählst.
00:10:10: aber das macht's ganz sehr auch spannend.
00:10:12: War das denn so dass Du schon in der Kindheit gesagt hast, irgendwann mach' ich da unten Warst du so jemand, der immer daran vorbeigelaufen ist an dem Keller?
00:10:21: Da bist du fällig mein Freund.
00:10:23: Ich hab generell schon super gern Handwerklichsachen gemacht.
00:10:27: Mein Opa hat mich da immer mitgenommen und mich angeleitet ... Der
00:10:32: war Handwerker!
00:10:33: Der war Handwerker, genau.
00:10:35: Er war Sattler und Raumausstatter.
00:10:38: Und er hat mich immer so unter die Fittische genommen und gesagt, Philipp das machen wir jetzt!
00:10:43: Ich war ganz froh weil ich alles machen durfte.
00:10:47: Also wenn du Rasen wählen willst, keine Ahnung, dann war ich fünf Jahre.
00:10:50: Dann mäßt du den Rasen nicht halt das Kabel und du fährst ... Und deine
00:10:52: Mutter sagt Gott, wenn der Junge immer das Kable fährt!
00:10:54: Ja,
00:10:55: Hauptsache der Jung ist beschäftigt.
00:10:57: Ja
00:10:58: gut, pragmatisch kann man's
00:10:59: ja aussehen.
00:11:00: Nach dem Motto ja, dann isst er mal ruhig und es beschäftigt und hat was zu tun.
00:11:05: Genau.
00:11:05: Und dann war halt irgendwann so... Ja, auch so an diesem Bunker vorbeigehen.
00:11:11: Da hat man einen eigenen Raum!
00:11:13: Man war ja immer im Haus der Eltern mit dabei und hat irgendwie so gesagt ... Naja, irgendwann waren sich ein bisschen da ... Ähm ... Auslager
00:11:22: zu freien?
00:11:23: Genau, genau.
00:11:24: Und dann hab ich gesagt, naja, der Bunkers ist da.
00:11:27: Warum nicht daraus was machen?
00:11:30: Dann hat's aber doch noch ... dreißig Jahre gedauert, bis man mal gesagt hat, man macht es jetzt auch.
00:11:36: Du warst dreißzig, als du das gemacht hast.
00:11:38: Äh ... Nee, also ich glaub mit fünf haben meine Eltern das Haus gekauft.
00:11:44: Oder mit zwei und dann haben sie's umgebaut.
00:11:45: Und genau, ich war wie alt weist denn?
00:11:49: Äh, dreiunddreißig.
00:11:51: Dreiunddreaißig?
00:11:53: Ich hab mich natürlich ein bisschen vorbereitet auf dich und ich habe sehr tief gegraben.
00:11:58: Sagen wir es wie es ist!
00:11:59: Und ich hab irgendwo gelesen, dass das eigentlich ja wirklich aus der Not entstanden ist, dass du es letztendlich gemacht hast.
00:12:05: ...getrennt von einem Expertner damals.
00:12:07: Genau,
00:12:07: genau!
00:12:08: Und braucht das halt irgendwie eine Bühne?
00:12:09: Genau.
00:12:10: und dann hab ich gesagt naja ... ... Mieten ist teuer, wird auch nicht günstiger... ...und ich habe gesagt na ja jetzt so spontan bei den Eltern anziehen habe ich auch keine Lust.
00:12:20: Das will man mit dreientherzig dann auch nicht mehr.
00:12:22: Genau und da habe ich gesagt nein, jetzt gucken wir mal was daraus zu machen ist.. ..und dann bin ich da wirklich am ersten Tag rein da.
00:12:28: und Gott was hast du dir hier vorgenommen?
00:12:30: also es war wirklich so Es war ja wirklich noch absoluter Keller um der Stand.
00:12:35: Irgendwie der Kram, der mal in den letzten dreißig Jahren da abgestellt wurde.
00:12:41: irgendwelche alten Neoprenanzüge oder irgendwas keine Ahnung halt Kram dem man irgendwie man dachte braucht man nochmal aber brauchen wir natürlich nie wieder.
00:12:50: Ja das ist es ist das nicht überall bei uns in den Kellern so.
00:12:53: also ich habe da auch ganz viel Sachen nicht auf jeden Fall irgendwann nochmal brauche
00:12:58: Ja, mir je mehr Platz man hat, desto mehr Zeug.
00:13:00: Das ist doch wirklich so ... Wahrscheinlich geht's euch gerade jetzt, wenn ihr zuhört auch so und ihr müsst schmunzeln, weil es ist wirklich so, je mehr Stauraum du hast... desto mehr Zeug brauchst du natürlich
00:13:09: auch.
00:13:09: Ja, klar!
00:13:10: Und dann denkste immer so, das kannst du noch mal gebrauchen oder tross basteln und dann kannst du irgendwie ... Da ziehst du auf jeden Fall nochmal an und brauchst einen Schnee wieder wahrscheinlich.
00:13:20: Ich bin auf jeden fall sehr gespannt wie auch deine Eltern darauf reagiert haben.
00:13:24: bevor wir aber auf die Reaktion kommen als du ihnen gesagt hast ich baue übrigens mal ganz kurz euren Bunker im Keller um.
00:13:29: stört euch nicht Du hast ein Gegenstand mitgebracht?
00:13:33: Ich sehe da schon die braune Tüte stehen Und ich bin immer sehr neugierig, also eigentlich bin ich zu neugirig für diese Welt.
00:13:40: Aber ... lüftet doch bitte das Geheimnis!
00:13:44: Da rastelt's schon?
00:13:45: Schauen wir mal... Es
00:13:49: ist ein alter Locher.
00:13:50: Ein alter Lochher genau.
00:13:52: Wow, dadurch klaut ihr die Tüte.
00:13:53: Ja.
00:13:54: Ich stelle den einfach mal hierhin.
00:13:55: Der ist so schön.
00:13:57: Ich liebe diese Patina.
00:13:59: Also falls ihr jetzt gerade nicht im Video-Podcast zuschaut, verpasst ihr was?
00:14:02: Nämlich einen super schönen alten Locher aus Metall und der hat schon so richtig schöne Gebrauchsspuren.
00:14:09: Ein bisschen rostig hier unter Erzähl, was hat es damit auf sich?
00:14:13: Ja also den hat man.
00:14:16: mein anderer Opa nicht der Handwerker-Opa sondern der andere Opa der war eher Ja, Theoretiker und Schreibtischtäter sag ich mal.
00:14:25: Und den hat der jahrelang auf seinem Schreibtich gehabt.
00:14:28: Als mein Oma meinte, euer Rom hier mal auf nimmt alles mit, was er brauchen könnte, hab ich unter anderem diesen Locher mitgebracht, mitgenommen.
00:14:40: Ich find einfach irgendwie so dieses ... Der ist wahrscheinlich fünfzig- sechzig Jahre alt.
00:14:46: So was also... findet man glaub ich nicht mehr, weil es ist an diesem Teil kein einziges Ding aus Plastik.
00:14:52: Es ist komplett Metall und das ist irgendwie so ... Der funktioniert auch noch einwandfrei und der wird wahrscheinlich in hundert Jahren funktionieren, auch wenn man jetzt nicht mehr so viel Loch die früher, aber genau.
00:15:06: Und dann hab ich überlegt, na ja, dann lagt er bei mir in irgendwelchen Kartons oder so?
00:15:12: Und als ich mit der Wohnung fertig war, hab ich gedacht... Ja, guckst mal was in den Karton ist.
00:15:17: Dann ist dieser Loch aufgetaucht und da hast du noch keine Gadarobe.
00:15:21: Ach Quatsch!
00:15:22: Und hab dann einfach ein Loch reingebohrt
00:15:26: hier oben.
00:15:29: Der Hing hängt an der Wand, dann kann man Jacken drüberhängen.
00:15:33: Aber was für eine gute Idee!
00:15:35: Die Dinge zweck zu entfremden und gleichzeitig die Geschichte zu erzählen?
00:15:38: Ja, genau.
00:15:40: So habe ich gedacht, na ja ... Dann hat dieser Loch wieder irgendwie ... Jetzt kann er da hängen und erfüllt einen anderen Zweck.
00:15:46: Ja, und kriegt
00:15:46: eigentlich ein neues Leben.
00:15:47: Genau, kriegt dein neues Leben ja!
00:15:49: Genauso
00:15:50: wie dein Bunker.
00:15:50: Und ich finde wenn du die Lochergeschichte erzählst, krieg man direkt Lust mehr über deine Einrichtung zu erfahren.
00:15:55: da werden wir auf jeden Fall gleich im Detail noch drauf eingehen auch auf das Herzchen dass du da irgendwo mit eingearbeitet hast.
00:16:01: aber vorher will unbedingt noch wissen als du dann gesagt hast Ich baute es jetzt um Jetzt mir erst mal, wie haben deine Eltern reagiert?
00:16:07: Weil ist hier auch ein enormer Lärm Es ist Staub, es ist keine Ahnung Da hat man nicht im Alltag immer Lust drauf.
00:16:14: Ja, das zum einen.
00:16:15: Und die haben wirklich gesagt, nee was willst du da mit diesem Loch?
00:16:18: Mit diesem Kellerloch?
00:16:20: Da kannst du nicht drin wohnen!
00:16:22: Also ich sag mal so... Das war auch am Anfang wirklich auch so dieses typische dieser Kellergeruch.
00:16:29: Dieses, was man so kennt.
00:16:30: So
00:16:31: leicht feucht mit Motriegel.
00:16:32: Aber dann auch der Staub, der in der Luft hängt.
00:16:34: Genau
00:16:35: und dieses so weiß ich nicht so ganz Uselig, sag ich mal.
00:16:40: Null, dass man das Gefühl hat ... Hier kann man sich wohlfühlen.
00:16:43: und die haben wirklich gesagt, äh ... Miet dir irgendwas!
00:16:48: Aber mach dich ... fang dich mit diesem Bunker an.
00:16:51: Und ich hab gedacht, nee, ich probier das jetzt mal.
00:16:54: Ich kann auch immer noch sagen so, wenn ich nach fünf Tagen merke, irgendwie ne, das ist wirklich eine Scheiße D. Lass es und lass es Keller sein aber ...
00:17:05: Nach wieviel Tagen hast du gemerkt?
00:17:07: Oh vielleicht, das is doch... Hier und da ist die Tee gewesen.
00:17:10: Oder gab's den Punkt tatsächlich nicht?
00:17:12: Doch, den gabs schon zwischendurch.
00:17:14: Weil dann hat man so ein bisschen ... Also es wurde auch mal zwischndurch da ein bisschen renoviert anscheinend.
00:17:19: Und da wurde einen Gipsputz dran gemacht.
00:17:22: Jeder weiß, feuchte Wände und Gips sind das schlechteste in Kombination.
00:17:27: D.h.,
00:17:27: dieser Gips saugt sich ja voll wie ein Schwamm!
00:17:30: Dieser Putz war eigentlich so, den musstest du nur so antippen viel der schon von der Wand.
00:17:34: Ich hab gesagt okay was mag ich denn...
00:17:36: Aber wahrscheinlich nicht an denen stellen wo du ihn gerne runter
00:17:38: gehabt hättest.
00:17:41: Du musst es ja abmachen, weil das saugt sich weiter voll und ist auch nicht unbedingt gut fürs Raumklima.
00:17:47: Und dann habe ich gedacht naja... Dann mache ich erstmal die Wand komplett ab.
00:17:53: festgestellt unter dieser Wand.
00:17:55: Unter diesem Putz ist halt eine wunderschöne alte Backsternwand zum Vorstand gekommen und hab gedacht, na ja, Industrie-Style.
00:18:02: Ich lass die jetzt einfach
00:18:02: offen.".
00:18:03: D.h.,
00:18:03: also du hast quasi den Bunker dann gehabt?
00:18:05: Hast angefangen!
00:18:06: Und dann musstest du ja im ersten Step wahrscheinlich erst mal die Kellerräume, die du noch dazu nehmen wolltest mit dem Bunkervorbinden.
00:18:13: Das heißt diese dicken fetten Wände mussten irgendwie ... Das
00:18:17: war erst mal ein
00:18:18: Rückbau.
00:18:20: Im Prinzip das, was auch mal irgendwelche Regale festgemacht wurden oder irgendwas.
00:18:25: Erst mal alles runter und dann mal schauen okay so sieht es jetzt aus ohne was drin.
00:18:30: Und dann überlegt naja gut wie gesagt das Bad muss irgendwo hin und bestenfalls hat's auch einen Fenster wurde halt dadurch, dass früher wird mit Öl geheizt.
00:18:43: Diese Öltanks waren nicht mehr da und dann hab ich gesagt, na ja ... müssen wir irgendwie in diesen Heizungskeller kommen!
00:18:50: Der war quasi direkt neben dran?
00:18:52: Genau, genau.
00:18:53: Aber da das eine tragende Wand ist, die quasi bis oben hin statisch relevant ist, musste ich da schon ein bisschen gucken, dass nicht das ganze Haus zusammenbricht.
00:19:07: Und hab dann mir
00:19:08: ein paar Stahlstützen ausgeliehen, habe das alles abgestützt und hab mich so sukzessive dadurch diese Wand gefressen.
00:19:16: Und lag abends eigentlich vibrierend im Bett von diesem Bohrhammer, weil es einfach so einen Zehn-Kilo-Ding, was nur dafür da ist Bodensachen aufzustämmen, was man gar nicht nachhand hält!
00:19:30: Also das war auf jeden Fall der abends guter Muskelkater.
00:19:35: Jetzt ist es ja so, dass man auch eigentlich denken könnte, gut!
00:19:38: Es gibt ja auch Handwerker die alltäglich irgendwie sowas machen und sich mit den Problemen professionell rumschlagen.
00:19:44: aber du bist ja oder hast der Architektur studiert?
00:19:46: War das aus dem Moment wo du gesagt hast ich nutze jetzt dieses Projekt um auch selbst irgendwie rauszufinden wie verhalten sich Materialien und zu experimentieren.
00:19:55: Ich meine das kannst Du jetzt bei Kundenaufträgen nicht unbedingt machen
00:19:58: Genau, also da geht man jetzt nicht unbedingt in den Haus und sagt, ja probieren wir mal wie die Wand sich hier
00:20:03: verhält oder nicht.
00:20:05: Sorry ist leider eingestürzt!
00:20:07: Und da ist natürlich schon dieses theoretische Wissen statisch, wie funktioniert überhaupt eine Wand?
00:20:17: was raushauen ohne das, was passiert oder ist das Haus gefährdet.
00:20:22: Genau also da ist dann schon das Wissen aus dem Architekturstudium auf jeden Fall von... ... Vorteil gewesen, weil ich einfach wusste ja gut okay das funktioniert so theoretisch.
00:20:34: Aber wie man dann konkret so einen Stahlträger da einbaut habe ich auch nicht gemacht.
00:20:39: vorher.
00:20:40: Gab es die Punkte wo du gesagt hast ok Freunde jetzt hilft hier alles nichts mehr selbst meine handwerkliche Begabung die ja schon sehr groß ist?
00:20:47: Ich brauche jetzt doch die Profis.
00:20:49: gab's so Momente wo du jemand wirklich von außen dazu geholt hast?
00:20:52: Ja schon.
00:20:52: also wenn man äh...ich hab am Anfang überlegt Fliesen selbst zu legen, aber so ein Meter zwanzig auf sechzig Zentimeter Fliesen auf einen etwas holprigen Estrich zu legen wäre glaube ich eine kleine Buckelpiste geworden.
00:21:07: und dann habe ich gesagt ne also das da gebe ich mir jetzt nicht dran.
00:21:12: Das hätte ich auch gern einfach dass es professionell aussieht und auch hält und
00:21:18: vor allem wenn Fliesen Ebenen Untergrund gelegt werden, dann sind sie halt auch schnell einfach kaputt.
00:21:23: Genau!
00:21:23: Das ist ja auch so ein Thema.
00:21:24: Ja
00:21:24: und ich sag mal so Fugenversprünge von, weiß ich nicht, einem halben Zentimeter?
00:21:28: Ist auch nicht so geil... Es
00:21:30: ist immer eine Frage des Designs.
00:21:32: Also wie man es als Design verkauft.
00:21:34: Aber es ist so lustig dass du das gerade sagst.
00:21:35: Ich habe die Woche weil ich grade auch so einen Renovierungsprojekt irgendwie hab mit meinem Date darüber gesprochen.
00:21:41: Sagst du, Papa, wie schwer ist das eigentlich zu fließen?
00:21:43: Und ich dachte, ah, solange der Untergrund gerade ist kann da nix passiert.
00:21:47: Da hab' ich gedacht und ich lass das lieber die Profis machen wo du grade sagst, ja, Untergrund.
00:21:50: Der war ein bisschen
00:21:51: holprig.".
00:21:52: Ja das sind dann die Herausforderungen, wo du denkst okay da ist es wirklich sinnvoll einfach die Leute zu holen, die's halt gelernt haben.
00:21:58: Und man denkt auch erst mal Leiner, die Fliese desto schwieriger.
00:22:03: aber es ist umkehrt je größer die Fließe.
00:22:05: Echt?
00:22:06: Ich hab zu ihm gesagt ich nehm so Handgeschöpfte Fliesen, die sind eh so uneben.
00:22:10: Nein nicht geschöpft!
00:22:10: Wie sagt man Handge ... Na wie sagt man denn... Die kommen doch in so Formen.
00:22:16: Ist das dann nicht so ...
00:22:17: getöpfert?
00:22:18: Ja, die so weiß es nämlich selbst nicht.
00:22:20: Also jetzt tun wir hier nicht so!
00:22:22: Wir wissen alle was
00:22:23: man meint.
00:22:24: Die Fliesen, die nicht ganz gerade sind, nicht ganz einheitlich und ich habe gesagt wenn sie ein bisschen schief dran sind dann fällt's vielleicht nichts rauf aber ich hab das Projekt nicht gemacht.
00:22:33: Na ja is so what.
00:22:34: zurück zu deinem Keller.
00:22:36: weg von meiner Expertise auf die Fliesenhand geschöpft sind oder Also du hast so viel wie möglich versucht, selbst zu machen.
00:22:44: Du hast jetzt diese Durchbrüche gemacht.
00:22:45: am Ende auf wieviel Quadratmeter Cod?
00:22:48: Oh
00:22:49: ja das ist doch schon ordentlich!
00:22:52: Und wie ist es dann ... Am Ende geworden?
00:22:55: also nimm uns mal mit da hängt ein Loch an der Wand.
00:22:58: Das ist die Garderobe.
00:22:59: Wie ist der Rest der Einrichtung?
00:23:01: Also wie schafft man das von einem Ikellerloch und vom Bunker zu einem Zuhause?
00:23:06: was gibt's für Materialien?
00:23:07: oder sind eben auch genau besondere Möbelstücke die dafür sorgen?
00:23:10: Ich hab mir erst mal belegt, nur Beton und nur Putz in einem Keller ist ungemütlich.
00:23:17: Und dann kam ich auf die Idee, warum nicht irgendwie so ... Die Wände im Wohnraum, wo man sagt, da will man's gern gemütlich und cozy haben, nicht mit Holz verkleiden?
00:23:30: Und hab dann eine kleine ... Ecke gebaut, wo ich nachher meine Sitzbank eingebaut hab für den Estich und wo meine Couch steht.
00:23:39: Und wo der Kaminofen hinkam, habe ich dann gesagt, da verkleidet die mit Holz.
00:23:45: Und ... ja, hab dann ein bisschen geschaut was hab' ich für Möbel?
00:23:50: Was ist irgendwie da?
00:23:51: Was krieg ich irgendwo
00:23:54: noch
00:23:54: mal bei der Oma auf dem Speicher gegangen?
00:23:56: Ja!
00:23:57: Und Oma hat da wahre Schätze, weil die dachte ... vor vierzig Jahren eurer Stämmer mal oben hin und die hatte dann halt wunderschöne alte, diese sechziger Jahre wie man sie jetzt wieder kennt.
00:24:12: Diese Stühle mit einer Tiksitzfläche gibt es glaube ich heute nicht mehr.
00:24:16: aber Wirklich so diese sechziger Jahre Stühle im Original, die nehm ich auf jeden Fall.
00:24:23: Und dann hatte ich noch einen Tisch, den hatte meine Mutter da rumfliegen und hab überlegt, naja ... sammelt sich nach und nach alles ein bisschen zusammen?
00:24:33: Das heißt du hast eigentlich eine Mischung aus eben diesen bisschen Brutalismus-Materialien kann man ja fast sagen, Beton.
00:24:40: Obwohl ihr so eine Backsteinwand auch schon wieder irgendwie eine Gemütlichkeit mit sich bringt durch die Farbe.
00:24:45: Und dann hast du verschiedene Materialien mit reingepacket, noch Holz.
00:24:48: Klar ist es am Ende der Material-Mix wo du sagen würdest?
00:24:52: Der das ganz gemütlich macht.
00:24:53: oder ist es wirklich auch so dieses fein Gefühl für eben diese diese Einrichtung mit besonders viel Elementen die auch seine eigene Geschichte erzählen?
00:25:01: Ja ich glaube es ist ein bisschen beides.
00:25:03: also so einerseits so dieses Gefühl zu haben.
00:25:06: okay das ist jetzt schon mal der Raum da gibt's schon Mal die Die Basis und dann ist natürlich die Einrichtung auch, sagen wir mal das Lichtkonzept spielt finde ich auch immer eine große Rolle.
00:25:16: Wie kann
00:25:17: man denn ein Lichtkonzepter darin sich vorstellen?
00:25:19: Also wie viele Fenster gibt's da?
00:25:22: Es gibt nach unten gibt es zwei Fenster beziehungsweise die Tür hat auch ein kleines Fenster.
00:25:27: Und was
00:25:27: heißt nach unten im Boden?
00:25:29: Nein also nahe
00:25:30: zu ihr.
00:25:30: meine Gespräche
00:25:31: von unten.
00:25:32: Unten ist die Nordseite und oben ist für mich die Südseite, die Straßenseite.
00:25:40: da der Hang so ein bisschen abfällt, bespreche ich dann von unten und von oben.
00:25:44: Da haben wir das auch
00:25:45: geklärt?
00:25:45: Genau!
00:25:46: Und nach oben hin sind halt diese zwei kleinen Fensterchen in den Bunker die halt das Südlicht einfangen also vom Mittagssonne und nach unten hat man halt den Blick im Garten.
00:25:59: Das ist schon mal das Lichtkonzept und dann muss man natürlich aber schon auch ein bisschen schauen.
00:26:03: okay wie kriegt man es mit Beleuchtung gemütlich gemacht.
00:26:07: Und
00:26:08: wie hast du das geschafft?
00:26:09: Also was war so dein ...
00:26:11: Ja, also ... Sag mal den größten Fehler, den man machen kann ist zu viel Licht von der Decke.
00:26:18: Klassiker!
00:26:19: Ist es so wie beim Zahnarzt.
00:26:21: Also ein bisschen so dieses Man wird angeschienen... Man muss Licht auf verschiedenen Ebenen haben.
00:26:28: Ich sag mal so, man hat dann irgendwie Und bei der Arbeitsfläche einen Licht, was ein bisschen tiefer hängt.
00:26:34: Über den Tischen ein Licht, das tieferhängt und dann entsteht halt so eine ganz eigene Cosy-Atmosphäre für dich?
00:26:43: Das heißt du hast einfach mit ganz vielen unterschiedlichen Lichtquellen auf verschiedensten Ebenen und Etagen kann man fast sagen gearbeitet?
00:26:49: Ja, genau.
00:26:51: Spannend!
00:26:52: Aber du hast ja eben auch von dem alten Heizungskeller gesprochen, der dann zum Badezimmer wurde.
00:26:59: Ich weiß, dass du da so ein paar liebevolle Details mit eingebaut hast.
00:27:03: Die vielleicht auch zufällig entstanden sind?
00:27:04: Ich weiß es nicht genau!
00:27:05: Erzähl uns mal bitte von der Tür und vor allem vom Waschbecken.
00:27:08: also das ist ja alles sehr speziell.
00:27:12: Ja bei der Tür habe ich mir gedacht... Also es ist ja ein altes Bauernhaus und was hatte jedes Bauernhaus früher im Garten einen Plumsklo Und die Plumsklos haben ja einen Herz in der Tür.
00:27:25: Und ich dachte, warum nicht das aufnehmen und sagen ... Das baue ich jetzt hier in meine Wohnung ein?
00:27:31: Also diese Tür zur Toilette wird einfach eine Plums-Klo-Tür.
00:27:37: Ist wenig Schallinsulierend natürlich!
00:27:40: Ich folge jetzt mal und es ist ja auch direkt neben deiner Küche
00:27:42: oder?!
00:27:42: Genau.
00:27:43: also im Prinzip ...
00:27:44: Spannende Kombination!
00:27:45: Sollte man sich entweder sehr gut kennen
00:27:46: ... Schall von der Toilettur und die Kücheninsuleben dran!
00:27:51: Was pluppert in den Töpfen?
00:27:54: Sind das die Töpfel, wie irgendeiner ist es.
00:28:01: Genau und bei dem Waschbecken hab ich so ein bisschen überlegt naja was also Karamekwaschbeken hat jeder und ich habe mir so ein bißchen bei kleinen Anzeigen durchgeschaut und gesehen Ah!
00:28:14: Es gibt ja hier diese alten Viehtrüge aus Sandstein.
00:28:18: Die so aus einem Stein gemacht wurden.
00:28:21: Wahrscheinlich von einem Steinmetz in mühevoller Kleinarbeit aus so nem Block rausgeklopft.
00:28:28: Also, das ist ein ...
00:28:30: Das heißt ganz kurz du hast einen Viehdruck als Waschbecken in deinem Badezimmer?
00:28:33: Genau!
00:28:34: Aber da war ja dann also erst mal die Aktion ... Ich hab meiner Mutter gesagt, wie wär's mit so'n Vieh-Druck als waschbeckend?
00:28:44: und sie meinte, gut, fahren wir mal gucken.
00:28:46: Dann sind wir in die Eifel gefahren, haben uns da auf einem Bauernhof diesen Vietruck angeschaut.
00:28:52: Da nehmen wir direkt mit, ja ...
00:28:55: Moment!
00:28:55: Mit welchem Fahrzeug waren die unterwegs?
00:28:57: Wenigstens mit dem Auto oder mit dem Fahrrad?
00:28:58: Ja, zwar schon
00:28:59: mit dem Auto genau aber trotzdem wiegt das Ding, glaub ich, siebzig Kilo und das haben wir dann irgendwie mit so ein Brett in das Auto reingeschoben.
00:29:12: Und da war aber noch kein Loch unten in dem ... Waschbecken.
00:29:16: Abfluss braucht man ja
00:29:17: auch.
00:29:17: Es ist ein Trog, es sollte das Wasser drin bleiben.
00:29:20: und dann hab ich den Nachbarn gefragt der so was professionell macht kannst du mir da irgendwie einen Loch rein sägen?
00:29:29: und er war auch schon bisschen am Schmunzeln wird willst jetzt wieder.
00:29:31: damit hat mir dann dieses Loch da rein gemacht.
00:29:35: und dann habe ich belegt naja gut irgendwie muss es halt auch dicht kriegen das war noch eine kleine Aktion.
00:29:40: dann zu gucken naja ist das nachher auch wirklich dicht?
00:29:43: Am Anfang war's nicht dicht.
00:29:45: Irgendwann hab ich's dann noch nicht bekommen und bin jetzt ganz happy damit.
00:29:50: Aber
00:29:50: all diese Ideen, ob das die alte Plumsklottür mit dem Herzchen ist oder der Viehdruck ist oder die Küche aus Beton
00:29:57: usw.,
00:29:59: sind es Sachen, die wirklich während des Prozesses kommen?
00:30:02: Also bist du auch in deiner Arbeit ... In deiner Architektenarbeit, sag' ich mal, die du sonst auch irgendwie so drumherum machst?
00:30:09: Bist du da auch so jemand, der sagt, ich plane das Grobe?
00:30:12: Ich plane ein Gefühl, dass am Ende bei rumkommen soll.
00:30:15: Aber wie wird das Gefühl entsteht?
00:30:17: Das muss entstehen!
00:30:19: Ja klar, wenn man für sich selbst baut ist es natürlich auch noch mal ein bisschen anders weil wir dann sagen kann naja gut, ich schau mal...schau mal wie's wird.
00:30:27: und aber grundsätzlich finde ich schon, dass im Prozess viele Sachen entstehen.
00:30:34: also so dieses Man kommt rein.
00:30:37: Klar, man hat ein Grundkonzept aber sozusagen okay das und dass ist jetzt konkret nachher an der Wand oder so.
00:30:44: Das ist wirklich im Prozess entstanden.
00:30:46: also nachher zu sagen ja gut da kommt jetzt das Sofa hin und da kommt so wird die Küche und sowas.
00:30:53: das ist glaube ich dann immer so.
00:30:55: Da kam mir die Idee Ich dachte so Ja ok das is es jetzt so Und das machen wir jetzt auch
00:30:59: genau.
00:31:00: Was sind so die verrücktesten Dinge?
00:31:02: Die du bei dir in deiner Wohnung Hängen hast, also in deinem Bunker.
00:31:05: Gut wir haben jetzt schon ein paar crazy Sachen gehört.
00:31:08: Locher, Fiedruck und so weiter.
00:31:09: aber gibt's noch was wo du sagst das ist wirklich auch ziemlich ausgefallen?
00:31:15: Also zum Beispiel ist ja im... Was heißt ausgefallen, aber im Bunkern ist eine Stahldecke Und grundsätzlich sagt man ja gut stahl es kalt.
00:31:27: Aber ich dachte mir so naja die Decke die is irgendwie so wie man heute wieder baut mit Kortenstahl, so modern eigentlich.
00:31:37: Schauen wir mal was ... Also war am Anfang einfach recht schwarz dieser Stahl und dann hab ich da irgendwie voller Kleinarbeit mit einer Stahlbürste diese ganze Decke da abgeschrubbelt.
00:31:48: und dann kam halt diese Stahlpatina zu Tage.
00:31:54: Und ich dachte so nee das lasse ich jetzt einfach so.
00:31:57: und einzige Problem war noch wie kriegt man eine Lampe befestigt?
00:32:01: Mit
00:32:01: Magneten würde ich jetzt mal so denken
00:32:03: Ja, genau mit Magneten.
00:32:06: Aber da muss man auch erst mal drauf kommen, gell?
00:32:07: Also das war dann auch erstmal so ... Ich hab erst mal probiert, naja, Burst in diese Stahldicke rein.
00:32:13: Da machst du gar nix!
00:32:14: Das ist irgendwie drei Zentimeter dicker Stahl, da kannst du dir siebenzwanzig Bohre abbrechen.
00:32:20: Da kommst du doch nicht trotzdem nicht rein.
00:32:21: Also es war schon immer ein bisschen so... Ah ja okay, so geht's nicht.
00:32:25: machen wir was anders, keine Ahnung.
00:32:28: Also man muss auf jeden Fall erfinderisch sein.
00:32:30: Was würdest Du denn sagen wenn jetzt jemand Gerade, wie so viele von uns vor der großen Herausforderung stehen einen Bunker umzubauen.
00:32:38: Oder ein Raum mit viel Beton?
00:32:40: Was sind deine Tipps, wo du sagen würdest okay ... Mit denen und den Materialien würde ich auf jeden Fall arbeiten, um da eine Wohnlichkeit reinzubekommen.
00:32:49: Also, wenn es nur Beton ist, was ich eben schon gesagt hab, dann hat man das Gefühl, man sitzt vor einer kalten Wand.
00:33:00: Ja, fühlt sich glaube ich nicht so wohl.
00:33:02: Ich würde schon immer mit Holz arbeiten.
00:33:04: Holz hat ja ein sehr ... erst mal ist es warm als Werkstoff und hat einen sehr schönen ... nimmt auch Feuchtigkeit auf, nimmt Wärme auf, nehmt ... Also einfach irgendwie so... Es macht's gemütlich!
00:33:18: Wir verbinden halt immer was mit Holzen?
00:33:20: Optisch-warm,
00:33:21: genau.
00:33:21: Ich glaub' einfach auch so dieses Das ist ja auch, glaub ich finde es schon so wahrscheinlich ein Urding.
00:33:26: So Holz ist immer zum Feuer machen und da kommt glaube ich so ein bisschen dieses Urgefühl raus von Höhle auch so ein bißchen dieses gemütliche haben wollen.
00:33:36: und das habe ich dann im Bunker gelöst, indem ich einfach die Seite wo das Bett steht hab' ich mit Holz verkleidet.
00:33:43: So dass halt eine Holznische entstanden ist, wo man sagt okay man geht jetzt in diese Holznieche zum Schlafen hat zwar trotzdem noch mal einen guckt raus sieht diese Stahldecke das alles optisch noch irgendwie sag ich mal stylig und cool aber trotzdem hat man dieses Holz
00:34:00: und
00:34:00: diese Gemütlichkeit genau.
00:34:02: ja Ist es auch so ne Form von vielleicht auch so an deiner normalen Arbeit?
00:34:07: Von Ich lass auch die Räume so ein bisschen mit mir reden.
00:34:10: Weißt du, wie ich meine?
00:34:11: Das ist ein bisschen spirituell, hört sich's an ... Ja
00:34:13: schon!
00:34:14: Ich glaub, man muss auch... Also, ich würde mir mal einbilden, ich hab so'n bisschen so'nen Gefühl für Räumel, dass man so sagt okay das ist jetzt irgendwie also es gibt ja auch so das Gefühl wenn man in einen Raum geht und sagt hier fühl ich mich wohl Dieses Gefühl, da so geh ich dann in den Raum erst mal rein und sag okay das wollen wir hier erzeugen.
00:34:35: So will man es haben.
00:34:37: So wohl will man sich fühlen.
00:34:39: Und wenn man da dann hinkommt nachher ist wirklich so das wo ich sage ja das haben wir jetzt erreicht.
00:34:46: Ja
00:34:47: auch die Gegebenheiten das hast du eben schon angesprochen die einen Raum mit sich bringt nicht zu verdrängen.
00:34:52: Ich finde das immer.
00:34:53: also ich liebe auch so Alte Gemäuer, ich sag jetzt mal alte Gemäure.
00:34:57: Weil ich will gar nicht nur von einem Altbau an sich sprechen, da haben wir alle hohe Decken und Stuck irgendwie vorgegen.
00:35:01: Aber generell Räume, Wohnungen, Häuser, die Geschichten erzählen ... Ich find's immer ganz schlimm wenn Leute so was kaufen und dann versuchen so was Modernes reinzutrecken.
00:35:11: Nicht dass man mit modernen Sachen arbeiten sollte aber komplett die Geschichte so außen vorzulassen!
00:35:16: Und das finde ich so schade.
00:35:17: Gleichzeitig find ich es schön, dass du das erzählst.
00:35:19: Da war halt diese alte Stahldecke und dann hab ich die abgeschrumpft.
00:35:23: Jetzt ist die ein wichtiger Bestandteil oder ... Die Wand war feucht und der Gips kam runter.
00:35:28: Der drunter kam aber noch das viel größere Schätzchen zum Vorschein.
00:35:32: Also auch... Ist das eigentlich die große Kunst?
00:35:36: Räume auch Design zu lassen, die sie vielleicht schon immer sind oder über die Zeit geworden sind?
00:35:42: Ja, ich glaub, der größte Fehler, den man machen kann irgendwie so was eigentlich historisch gewachsen ist, dann komplett über Pinseln zu ...
00:35:53: Eliminieren.
00:35:54: Genau, zu eliminieren irgendwie den ... Eigentlich passt da nicht mehr zu diesem Haus, weil das Haus ist ja irgendwie ... Das ist in der Zeit gebaut worden und da gab's diese Materialien.
00:36:05: Mit diesen Materialen baut man heute nicht mehr.
00:36:07: Heute baut kein Mensch mehr ein Haus mit Schiefer oder so.
00:36:10: Leider!
00:36:11: Ja leider, weil es erstens viel zu teuer ist.
00:36:14: Aber damals war's halt okay.
00:36:15: man hatte den Steinbruch um die Ecke und man hat gesagt ja das haben wir hier dass machen wir jetzt das bauen wir jetzt damit und das dann irgendwie weiß was ich durch eine Rigips Wand zu verstecken ist er eigentlich schon Fatal eigentlich, finde ich.
00:36:31: Also so gibt es halt manchmal auch Häuser wo ich vorbeifahre, denke ich oh Gott was habt ihr mit diesem Haus gemacht?
00:36:36: Das war so ein schönes Haus.
00:36:37: Diese schönen achtziger Jahre Plastikfassaden.
00:36:39: Ja
00:36:40: genau jetzt machen
00:36:40: wir diesen gekostenen Klinger-Plastikteile.
00:36:43: Genau in dieses alte Bauernhaus machen wir die billigsten Kunststofffenster rein und Hauptsache das ist dicht.
00:36:50: aber das entspricht dem... Charakter, das Haus ist ja nicht.
00:36:54: Das ist irgendwie so ... So eine
00:36:55: gute Mischung finden aus der Geschichte des Hauses auch visuell
00:36:59: und
00:36:59: materiell?
00:37:00: Genau!
00:37:00: Und eben mit modernen Dingen und vor allem auch mit den Nieds die man heute hat.
00:37:05: Wie will ich leben was brauche ich, was ist ein Standard damit irgendwie gut zu kombinieren?
00:37:10: Energie ist ja heute viel mehr ein Thema als es früher war also früher hat man wahrscheinlich einfach gesagt naja dann
00:37:16: Dann zieht es halt ein bisschen.
00:37:17: Zieht es halt, oder wir kaufen noch mal acht Tausend Liter Öl.
00:37:22: Genau und so ist das jetzt heute so ein bisschen ... Natürlich!
00:37:26: Man hat viel mehr Technik, die auch irgendwie versteckt werden muss.
00:37:30: Aber wenn man das ein bisschen hinbekommt zu sagen ... Das kriegen wir jetzt irgendwo versteckt und das sieht keiner.
00:37:35: Und wir haben trotzdem noch diesen alten Look dann ...
00:37:38: Ich sag immer manchmal muss man die Dinge, die man nicht gut versteckt bekommt, sichtbar machen mit geilen Rohren zu arbeiten und so alte Keramik auf altgemachte Keramika steckdosen und sowas.
00:37:49: Wenn ich es halt nicht versteckt kriege, zeige ich's.
00:37:52: Dann mach ichs zum Hingucker.
00:37:53: Auch im Bunker machen müssen?
00:37:56: Kabel in einem Kanal fräsen.
00:37:58: Und dann hab ich da auch einen ... mir den alten auf, also der ist neu gekauft aber oft alt gemacht so ein alten Drehschalter.
00:38:09: und wenn jetzt jemand kommt, der mich besucht, dem muss ich mal kurz erklären wie dieser Schalter funktioniert weil das hat kein Mensch mehr kennt.
00:38:17: So dieses
00:38:18: Alexa dreh den Schalter!
00:38:20: Genau!
00:38:22: Ah manne.
00:38:23: Also, so viel Liebe zum Detail und vor allem so viele Hingabe auch für die alten Sachen.
00:38:27: Auch in deiner Einrichtung also nicht nur im Umbau.
00:38:30: Aber ... bevor wir jetzt ganz zum Ende kommen, haben wir hier noch eine kleine Challenge, die die Redaktion immer vorbereitet.
00:38:38: Die nennt sich zwei Lügen eine Wahrheit.
00:38:40: Und da geht es darum, dass hier drei Aussagen über dich stehen.
00:38:45: Eine davon kennst du auf jeden Fall, die anderen beiden sind erfunden.
00:38:48: Es geht darum, das ich rausfinde Ob ich dich gut einschätzen kann.
00:38:53: Welche war es oder welche nicht?
00:38:55: Ich bin ready!
00:38:56: Also,
00:38:56: zwei Lügen eine Wahrheit.
00:38:58: Philipp hat für seinen Bunker extra getestet ob man dort im Ernstfall wirklich drei Tage lang komplett ohne Tageslicht aushalten könnte.
00:39:08: Bevor du überlegt hast wahrscheinlich Fenster einzumachen.
00:39:11: Nummer zwei Klingelsystem mit Kupferrohr und Schraubenschlüssel gebaut, damit Besuch auf sich aufmerksam machen kann.
00:39:20: Ich würde es dir sehr zutrauen aber ich glaube da würdest du noch schamantere Lösungen finden.
00:39:24: Und Nummer drei?
00:39:25: Obwohl der Bunker relativ klein ist konnte Philipp nicht auf einen zweihundert Jahre alten Tisch aus einer Bäckerei verzichten.
00:39:32: Okay dann muss ich gar nicht drüber nachdenken.
00:39:33: das sind die drei.
00:39:35: Yes!
00:39:36: Das hätte mich auch gewonnen wenn ich... Gut getippt.
00:39:38: Hast Du wirklich so ein zweihundert Jahre altem Tisch da drin stehen?
00:39:40: Ja der ist so
00:39:42: Alt und schön.
00:39:44: Der ist halt wirklich, wenn man die Arbeitsplatte oder die Tischfläche kann man quasi von dem Gestell lösen.
00:39:53: Das ist mit so alten Holzdübeln nur befestigt mit vier Holzdübelnen.
00:39:57: Wenn man die löst und umträht sieht man wirklich noch die alten Hobelschläge.
00:40:01: also er wurde wirklich noch so richtig von Hand zu Fuß.
00:40:05: Und oben hat der eine kleine Delle weil der wahrscheinlich jahrelang oder Jahrzehntelang als Tisch diente, wo Mehl oder Brot gebacken wurde.
00:40:16: Klar, wenn der Teig dann geknetet wird?
00:40:18: Genau und da hat sich so ein bisschen eine richtige kleine Kuhle gebildet.
00:40:23: Das heißt, wenn ich da arbeite muss ich mal gucken wie ich mein Laptop hinstelle dass er nicht wackelt.
00:40:28: Ja geil aber das spricht natürlich genau wieder ... Dafür, wofür du mit der Einrichtungsstil stehst und vor allem auch mit diesem Projekt.
00:40:35: Also ich fand es super spannend!
00:40:37: Und sag von ganzem Herzen Danke dass Du uns mitgenommen hast auf diese kleine brutale Reise mit deinem Bunker.
00:40:44: Es hört sich ja so brutal an aber am Ende ist ja was total herzliches persönliches und sehr warmes draus entstanden.
00:40:50: Wie das funktioniert hast Du uns erklärt?
00:40:53: An diesen Sinne Ich freue mich auf das nächste Projekt, von dem du uns hoffentlich hier wieder erzählst und sag vielen Dank Philipp.
00:40:59: Und euch vielen Dank fürs Zuhören!
00:41:00: Wenn euch die Folge gefallen hat dann solltet ihr nicht vergessen unseren Kanal zu abonnieren Und ansonsten gibt es hier nächste Woche auf dem Kanal eine neue Folge vom Couch-Kino mit meinen Kolleginnen Johanna Penzig und Linda Wilmes.
00:41:13: Tschüssi!
00:41:14: Was ist das ja alles?
00:41:15: Wie dumm, was passiert
00:41:16: hier?!
00:41:16: Was kommt ihr hier mit einem verblutetem Auto an – mit einer Leiche da drin in
00:41:21: meine Garage?
00:41:22: Ich glaub' Ihr spinnt, ihr müsst wieder abhauen.
00:41:26: Dann kommt der Wolf, der Aufräumer, quasi der Problemlöser
00:41:30: ganz ruhig, trinkt
00:41:31: erst mal einen Kaffee... Analyziert erst mal die Situation.
00:41:33: Der Kaffee ist übrigens tatsächlich echt gewesen und er ist extra stark gebraucht worden, weil ich gerne Quenter Tarotino wollte, dass sie den Kaffees auch richtig fühlen in der
00:41:47: Zeit.
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