5.000 Euro für einen Lost Place – wie Steffi daraus ihr Traumzuhause machte (S2F5)

Shownotes

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00:00:03: Hey und willkommen bei Brilux Zuhause.

00:00:06: Ich bin Erik Schrot, Interior Designer und euer Host.

00:00:09: Und in jeder Podcastfolge treffe ich super spannende Menschen mit sehr besonderen Geschichten rund ums Wohnen und ums Einrichten.

00:00:16: Wenig heute kennenlerne?

00:00:18: Ich hab ehrlicherweise überhaupt gar keine Ahnung!

00:00:20: Denn jede Begegnung ist auch für mich eine totale Überraschung.

00:00:23: Aber zum Glück bekomme ich von meiner Redaktion immer ein paar Notizen mit.

00:00:27: Jetzt bin ich total gespannt, Steffi zu treffen.

00:00:30: Steffi, ich weiß nicht mehr über dich außer deinen Namen und hab natürlich hier von der Redaktion meine kleinen Kärtchen bekommen.

00:00:37: Und werd jetzt mal mit euch allen die gerade zuhören auf die kleine Reise gehen um rauszufinden was du so eigentlich mit Design oder vielleicht mit Wohnen zu tun hast?

00:00:47: Auf der ersten Karte steht... Ich verstehe nur Bahnhof.

00:00:50: ja auch!

00:00:54: Hast Du bist bei der Deutschen Bahn?

00:00:56: Ich wohne in einem Bahnhof.

00:00:58: Du wohnst in einem Bahnhof?

00:01:00: Ein ganz alter Bahnhof.

00:01:02: Ach, Quatsch!

00:01:03: Aber jetzt eher so ein Bahnhof ... Ich sag mal der Kölner Bahnhof oder eher so einen

00:01:09: kleinen Dorfbahnhof außerhalb vom Dorf.

00:01:11: Ganz im grünen, altes Fachwerkhäuschen sieht auch gar nicht aus wie ein Bahnhofs.

00:01:16: Ja, ganz süd.

00:01:19: Das hört sich an wie so'n Traum und ich gucke direkt auf die nächste Karte.

00:01:21: da steht nämlich Lost Place.

00:01:24: Also der war zwanzig Jahre, ja ganz alt.

00:01:27: Um nineteenhundert erbaut und stand ganz viele Jahre leer und war total runtergekommen zusammen gefallen.

00:01:35: Oh krass ich krieg direkt das große Auge!

00:01:37: Ja ich liebe Lost Places und ich liebe alles was mit so ein bisschen Zeitalter Industrialisierung zu tun hat.

00:01:44: Ich mag diese Materialien, ich mag wenn es echt und alt ist... Ich hab Millionenfragen gerade.

00:01:51: Aber bevor wir dahin kommen, wie dein Backpuff aussieht und vor allem, wie du dazugekommen bist ... ich weiß, du hast einen Gegenstand mitgebracht?

00:01:58: Und der hat wahrscheinlich ein bisschen was mit dem Bahnhof zu tun oder?

00:02:01: Ja

00:02:01: genau!

00:02:03: Das ist an.

00:02:04: zwar habe ich hier... das ist mal der Gegenstand.

00:02:09: Oh Gott, das

00:02:10: sieht total schön aus.

00:02:11: also für alle die jetzt grad nicht zugucken im Videopodcast es ist ein ledergebundenes kleines Heftchen kann man sagen Mit Papier, das ein bisschen alt aussieht.

00:02:23: Fast schon so?

00:02:24: Ist es

00:02:24: alt?

00:02:24: Nein!

00:02:25: Aber erst hat du den Look.

00:02:27: Total

00:02:28: schöne Handschrift ist es dein.

00:02:29: Ja,

00:02:29: das meine ich habe mir mal paar Notizen gemacht für heute aber...

00:02:33: Und wir haben einen alten rostigen Schlüssel in meinem Elternhaus.

00:02:39: Das war auch so um nineteenhundert glaube ich damals gebaut.

00:02:42: da hatten wir so einen alten Schlüssel immer an der Toilettentür Ja.

00:02:46: Was hat's damit aussehen?

00:02:47: Den hab ich einfach nur draußen gefunden, aber das war so ein Magic Moment.

00:02:51: Den habe ich draußen gefunden vorm Bahnhof und es war einfach wie eine Übergabe für mich.

00:02:56: Also hätte jemand mir diesen Schlüssel als Übergabe überreicht.

00:03:00: und auch dieses Erbe mit dem Bahnhof an sich und mit allem ringsherum, womit der Bahnhof gesehen werden möchte.

00:03:10: Und das war für mich so a magic moment, Steffi it´s your part!

00:03:15: Ich find das so schön, wie du da drüber sprichst.

00:03:17: Weil du sagst gerade mit allem, womit der Bahnhof irgendwie gesehen werden möchte und es passiert dir ganz häufig.

00:03:23: Wir haben auch nicht mehr so viel Altbestand.

00:03:26: Das wurde ja leider super viel zerstört.

00:03:29: aber viele Leute kaufen alte Dinge auf und am Ende bleibt eigentlich gar nicht mehr über von der Substanz.

00:03:34: Aber ich hab das Gefühl bei dir geht's auch um diese ... diese Aura, dieses

00:03:38: Gebäudes

00:03:39: oder so.

00:03:41: Das ist eigentlich der Kern in dem Ganzen, dass auch ein Umbau ganz viel Spiritualität mit sich bringt und das war auch so der Anfang dieses Erspüren von dem Häuschen.

00:03:55: wenn darf ich dir kurz den Anfang?

00:03:58: Ich habe gerade auf die Karte geguckt, da steht nämlich darauf Besichtigung der besonderen

00:04:02: Art.

00:04:04: Das ist auch die Frage, die wir glaube ich alle im Kopf haben wie kommt man dazu einen Bahnhof zu kaufen und dann noch Lost Place?

00:04:11: also welcher Zustand?

00:04:12: und so erzähl mal?

00:04:13: Also das war eine Versteigerung

00:04:20: für... Ich zahl mehr monatlich Miete in Köln.

00:04:24: Wie krass ist das denn?

00:04:25: Gibt es noch einen neben dran, so werde ich zur nächsten Station

00:04:28: oder so?

00:04:28: Ja und genau, zweitausend Euro Stadtgebot.

00:04:33: aber man kann sich ja auch vorstellen wie der dementsprechend aussah.

00:04:35: also wirklich viele meinten wirklich den kann man nur nach abreißen.

00:04:41: Aber ich war ganz zum Anfang alleine da.

00:04:43: Ich habe mir einen kleinen Strohbein hingestellt vor Häuschen und hab mir ein Armbrot gemacht, und habe das so gefühlt.

00:04:52: Mit diesem Ort bin ich ins Gespräch gekommen und der Ort hat mich auch gefragt... Also wenn man sich das so vorstellen kann ob man das auch fühlst du das was ich hier war?

00:05:05: Fühlst du dass was hier alles ja passiert ist.

00:05:09: Die nächste Frage war aber auch dann so ... Kannst du dir vorstellen, was noch gesehen werden darf?

00:05:17: Und was aus mir werden kann.

00:05:19: Was aus mir noch wehren kann!

00:05:21: Genau.

00:05:21: Es ist wirklich... Ich hab's eben ja schon gesagt es ist so schön wie du erzählst weil du schließt die Augen und man spürts so förmlich dass du irgendwie so eine ganz ganz tiefe Verbundenheit hast zu dem Gebäude.

00:05:31: das ist ja wirklich etwas was auch.

00:05:33: also sei es innen einrichtung sei es gebäude sei es einzelne Möbelstücke so diese diese Geschichten, die die alle mitbringen.

00:05:41: Die in den Fokus zu stellen und nicht mehr wie heute.

00:05:43: Man geht so oft ins Möbler auf der Kauflasche und dann gefällt es einem nicht mehr und weckt damit aber all solche Sachen.

00:05:49: gerade so alte Sachen haben mir eine Seele und die haben eben diese Erlebnisse, die wahrscheinlich auch nicht immer schön waren.

00:05:56: Aber bevor wir zu dieser Geschichte, die auch hinter dem Bahnhof steht also ich gehe davon aus dass du da wahrscheinlich ein bisschen recherchiert hast Wie bist du denn auf den gestoßen?

00:06:06: Hast du den online gefunden oder kanntest du den aus der Nachbarschaft?

00:06:09: Ja,

00:06:09: also online stand er auch... ja war er ausgeschrieben.

00:06:13: Aber das ist mein Heimatdorf.

00:06:16: Woher kommst du?

00:06:17: Wester Egelnd!

00:06:18: Das ist

00:06:22: bei Magdeburg.

00:06:22: Da muss ich ja sagen, also ich als Rheinländer Ich bin nicht so häufig im Osten leider, außer wenn es beruflich mich dahinzieht.

00:06:29: Es gibt so schöne Örtchen und Städtchen und so viele alte

00:06:34: Bausamstrasse.

00:06:35: Magdeburg ist eine ganz tolle Stadt und alles umliegend ist auch wirklich... Wir haben eine tolle, ja ne ganz toller Region, ganz nah zum Harz.

00:06:44: Voll schön!

00:06:45: Jetzt stand ihr auf meinem Zettel.

00:06:46: Besichtigung der besonderen Art?

00:06:49: Die Besichtigung schon für dich, also mit deinem Strohball.

00:06:52: Also nein das ist ja...

00:06:53: Das müsste auch

00:06:53: noch filmt werden!

00:06:54: So ein bisschen Rosemunder Pilcher-Style.

00:06:57: Der Bahnhof hat zu mir gesprochen und ich

00:06:58: hab meinen Strohball mitgebracht.

00:07:01: Was

00:07:01: machen Sie hier?

00:07:02: Ich habe eine Wassermelone, echt einen Strohbein getragen.

00:07:07: Aber wie war dann als

00:07:08: du das

00:07:10: gesehen hast

00:07:11: von innen?

00:07:12: Also die Besichtigungen, ich hab mir den Bahnhof ein paar mal angeschaut.

00:07:16: Also einmal auch alleine Das war das Abendmal mit Gespräch, mit dem Bahnhof.

00:07:22: Es war wirklich süß!

00:07:25: Die Nachbarin wahrscheinlich in den Fensters rechnen so ... Okay, schon wieder eine, die da eindringen möchte.

00:07:31: Wahrscheinlich hier schlafsack dabei?

00:07:32: Nee, anders.

00:07:35: Aber eine Besichtigung war auch mit einem Freund und der ist vom Bau und dem wollte ich das zeigen und er sollte mir mal ein bisschen sagen okay Steffi Ganz großes Kino, oder?

00:07:48: Lass einfach nur die Finger weg.

00:07:49: Der Zug ist abgefahren!

00:07:51: Genau hat er auch gesagt also...

00:07:53: Krass war das so heftig von der Substanz?

00:07:55: Nee ich bin mit meinem Vater dann auch noch mal rein weil es auch wichtig war seine Meinung zu hören.

00:08:02: mein Papa is aber Landwirt und Wir sind dann rein, wir konnten aber nie richtig besichtigen.

00:08:09: Es kam jetzt keiner und hat gesagt hier habt ihr einen Schlüssel?

00:08:13: Also wir sind wirklich durch irgendwelche zerbrochene Türen, mussten mal durch und haben uns die Hosen noch aufgerissen am Glaswasser hängen... Und ja!

00:08:20: Dann war ich mit meinem Papa drin im Haus und der hatte gesagt, ah ich habe es mir eigentlich schlimmer vorgestellt.

00:08:25: So und das war für mich eigentlich das Go.

00:08:27: Also das heißt ihr habt quasi so ein bisschen illegal besichtet.

00:08:31: Du wusstest, dass der zum Verkauf steht und man sollte einfach hin und sich den angucken.

00:08:35: dann seid dadurch irgendwelche Fenster und Türen eingestiegen.

00:08:39: aber wie müssen wir uns denn den Zustand also wenn du es jetzt mal bildlich beschreibst als du damals mit deinem Strohballen da gesessen hast?

00:08:44: Wie sah das aus, was du gesehen

00:08:46: hast?

00:08:46: Zugewachsen.

00:08:47: Ganz, ganz doll zugewachsen!

00:08:49: Die Fenster waren alle eingeschlagen und man hat versucht den Bahnhof schon in Brand zu stecken.

00:08:56: Also es war alles kaputt.

00:08:58: Es waren auch einfach verglaste Fenster, auch ganz dünn.

00:09:03: Ja... War alles ein bisschen kaputt.

00:09:04: die Dächer waren total runter also die waren eingefallen.

00:09:09: Drinnen sah es natürlich aus, wie Los Places verlassen.

00:09:13: War der noch eingerichtet?

00:09:14: Also waren noch Möbel und so was...

00:09:15: Teilweise war auch vielleicht noch ein Schreibtisch da oder ein Farbgläschen oder auch Fahrkarten waren auch noch da kleine Sachen.

00:09:27: Man geht ja da rein und dann bist du umgeben von dem, was da einfach war.

00:09:30: Und man stellt sich die Frage, was ist hier alles passiert?

00:09:33: Was

00:09:33: ist hier

00:09:33: passiert?!

00:09:35: Als du dann entschieden hast, okay ich möchte den Bahnhof haben.

00:09:39: Wie ist es dann abgelaufen?

00:09:40: Auf meiner Karte steht nämlich als nächster Punkt Schicksalsentscheidung.

00:09:43: fünf tausend Euro.

00:09:44: Du hast

00:09:44: das Ding

00:09:45: für fünftausend Euren gekauft.

00:09:46: Ja

00:09:46: doch!

00:09:48: Aber das war ... Das ist ja mein Test gewesen quasi.

00:09:53: Mein Test, okay... Es war auch noch jemand da und hat sich dem Bahnhof angeguckt.

00:09:59: Den habe ich vor Ort getroffen.

00:10:00: der kam mit einem Motorrad aus Aachen

00:10:05: Lange Strecke.

00:10:06: Genau, und hat da wirklich auch geschlafen eine Nacht?

00:10:09: Hippie?

00:10:10: Bist du her?

00:10:11: Na ja gut!

00:10:12: Also wir haben doch alle schon mal eine gute Nacht am Bahnhof verbracht oder freiwillig oder unfreiwillig in jedem Thema der Zustand.

00:10:19: Lassen mir das Thema.

00:10:20: Und er meinte dann aber zu mir Ich werde den Bahnhof hier kaufen und freue mich wenn du mich immer im Kaffee besuchen kommst hier.

00:10:28: Es ist

00:10:29: ein bisschen arroganter, oder?

00:10:30: Ja, ich dachte oh Gott...ich weiß es nicht.

00:10:35: Was war das jetzt für eine Ansage?

00:10:36: Dann hab ich, wo ich mir den Bauernhof angeguckt hab mit meinem Bekannten vom Bau.

00:10:41: Hab meinen Kaffeebächer da stehen lassen auf dem Schreibtisch und hab gedacht ... Den lässt's mal hier stehen, deinen Kaffe-Bächer!

00:10:51: Das war auch eine Besichtigung.

00:10:53: Dann kam es zur Versteigerung...

00:10:54: Aber ganz kurz, ich muss doch den Kaffeyebäcker noch mal eingehen.

00:10:57: War das so, dass du dann gesagt hast,

00:11:00: Ja, schon eigentlich.

00:11:01: Als der Kerl

00:11:03: die Ansage gemacht hat, hast du gesagt hey Freundchen, Finger weg das ist meiner.

00:11:06: ich lass hier auch... Ich mag hier mein Revier

00:11:08: mit dem Koffer.

00:11:10: Ja man muss es sich ja so vorstellen!

00:11:12: Man will ja keinem was wegnemen.

00:11:13: aber ich wusste okay nee da musst Du jetzt zu stehen.

00:11:18: Und wie bist Du in diese Versteigerung reingegangen?

00:11:20: Wolltest Du unbedingt oder hast Du gesagt ich geb's auch irgendwie ein bisschen ab?

00:11:24: Ja, das war für unten wieder.

00:11:26: Natürlich waren die ganzen Stimmen da, die lautfahren.

00:11:28: Steffi... Warum?

00:11:31: Bist du eigentlich bescheuert?

00:11:32: Wahrscheinlich sowas auch

00:11:34: oder?!

00:11:36: Und auf der anderen Seite war von Anfang an eine ganz klare laute Stimme da!

00:11:43: Da war dieses Gefühl da, was der Bahnhof an sich mitbringt.

00:11:48: Dieses Tragen werden, die Sicherheit und die innere Ruhe.

00:11:52: Und ich wusste von Anfang an das ist nicht nur für mich hier.

00:11:55: Ich wusste es wird ein Ort für mich sein.

00:11:59: Aber ich habe gemerkt, dass der Bahnhofer einfach der sucht jemanden, der das ins Außen bringt, was er isst.

00:12:06: Das soll jetzt mal sein und ich hab's jetzt erkannt.

00:12:09: Jetzt kann ich nicht nein sagen!

00:12:11: Ich kann einfach nicht nein sagen, es war zu laut die Stimme.

00:12:14: Und dann habe ich immer mit mir gesagt... Ich kann jetzt nicht Nein sagen!

00:12:19: Hört sich komisch an aber man... Es fließt mehr von oben

00:12:22: fast doch.

00:12:25: Spiritualität, die man manchmal gar nicht so greifen kann.

00:12:27: Aber es sind ja diese Gefühle und ich glaube das kennen ganz viele auch die vielleicht Eigenheimhaber, sodass man in Häuser kommt und denkt so oh nee wunderschönes Haus aber das ist nicht meins.

00:12:37: Das passt nicht.

00:12:38: und dann kommst du irgendwo hin und ist vielleicht die größte Bruchbude wie im Dein Fall.

00:12:41: Und

00:12:42: Du fühlst

00:12:42: es?

00:12:42: Genau!

00:12:44: Und wie viele Leute waren dann da bei dieser Versteigerung?

00:12:46: Bei der Versteigungen haben nur jetzt drei mitgeboten.

00:12:49: Ich habe aber vorher wirklich meinen Limit runtergeschraubt und hab gesagt, okay das ist ein kleiner Test die fünf tausend Euro, das ist mein Höchstgebot.

00:12:56: wenn es wirklich so sein soll dass ich diese Hüter werde quasi Dann fällt da mal bei fünftausenden.

00:13:03: Das ist jetzt wirklich meine Frage und sollte auch wirklich zu sein!

00:13:09: Das war mein Test.

00:13:12: Also ich muss mir das mal vorstellen, ich war noch nie bei so einer Immobilienversteigerung.

00:13:15: Ist es wirklich so dass da vorne einem im Hammer steht

00:13:18: und

00:13:18: ihr drei habt dann da gesessen?

00:13:19: Stattgeburt zweitausende Euro?

00:13:22: Nee

00:13:22: ja, Stadtgeburt zweitausend Euro in fünfhundert Euro Schritten ging's dann voran und dann hebst du die Hand oder einer war noch am Telefon Und ja, ich hab vorher noch ein Sektcheni trinken Ich

00:13:32: war leider...

00:13:33: Ja!

00:13:34: Naja,

00:13:35: und dann war viereinhalb.

00:13:36: Und ich dann okay jetzt mach's seit die fünftausend aber wird alle Bahnhöfe, die gingen so für dreißigvierzigfünfzig tausend weg.

00:13:42: Ach das waren mehrere?

00:13:43: Das waren mehrere ja!

00:13:45: Und äh... Dann war bei fünftausend viel der Hammer.

00:13:48: zum dritten zum zweiten zum ersten Glückwunsch.

00:13:51: Ich wollte gerade sagen du guckst grade so.

00:13:53: oh mein Gott.

00:13:54: was geht bitte in einem vor in diesem Moment wo man zwar denkt Ja, irgendwie will ich und ich probiere es jetzt.

00:14:00: Aber ich schraube mein Limit so weit runter, dass das fast schon unrealistisch

00:14:04: ist.

00:14:04: Challenge accepted!

00:14:06: Also ... ja... Auch

00:14:08: Panik?

00:14:08: Das kriegt man in dem Moment Panik oder überwiegend die Glücksgefühle?

00:14:11: Nein,

00:14:12: Glück.

00:14:13: Ich musste es annehmen.

00:14:16: Ich habe mich dafür entschieden, ich hab's gehört.

00:14:19: Punkt zieh jetzt durch

00:14:22: Aber dein Blick, also ihr müsst es euch bitte im Videopodcast angucken.

00:14:26: Ich liebe deinen Blick, das ist immer so ein bisschen ... Ja, sei nicht dazu.

00:14:31: Ich weiß auch nicht was mich da gelitten hat aber ich hab halt jetzt einen Bahnhof und du hattest dann auf einmal einen Bahnhof?

00:14:35: Genau, dann war der Bahnhof da!

00:14:37: Und jetzt wie...was passiert dann?

00:14:41: Dann hast du auf einmal diesen Bahnhof den natürlich Geschichten hat und

00:14:44: wunderschönes

00:14:44: von der Substanz aber eben auch wunderschön zerstört Und das muss man ja dann auch erst mal stellen.

00:14:50: Genau, ich finde da erstmal den Anfang und der Anfang war wirklich ganz viel mit meinem Papa aufzuräumen klar Schiff zu machen erstmal einen Überblick zu haben.

00:14:58: was ist überhaupt los draußen alles aufzuräumen, zu entkernen.

00:15:06: Wir haben erst mal alles gesichert, alles abgesichert bei dann der Winter vor der Tür stand und da haben wir erstmal alle Fenster dazu gemacht.

00:15:12: ich habe ein bisschen Deko-Aufwörungen, ein bisschen Tannengrümen.

00:15:15: Ja aber das muss man doch machen weil du räumst auf und guckst erstmal so okay ich gebe dir Seele erstmal noch ein bisschen unter

00:15:22: Stützung.

00:15:23: Da war oben am Fenster mit einem Teleskoplader hochgefahren kaputter Blumkasten.

00:15:30: Da habe ich zu meinem Papa gesagt, ich muss erst mal Tanzwege reinlegen!

00:15:32: Also der doch ist auch Steffi.

00:15:35: Wie oft hat dein Vater

00:15:37: die

00:15:37: Hände über dem

00:15:38: Kopf zusammengeschlagen?

00:15:40: Aber das ist eigentlich das was einen ja auch mitträgt in einem Umbau oder einer Renovierung.

00:15:48: Manchmal geht man ein Weg und verliert den auch oder weiß auch manchmal nicht, wie es weitergeht.

00:15:54: Und im Nachhinein und das merkt man aber dann nicht ... Wenn's wenn man drin steckt oder nicht weiter weiß sondern im nachhineinen Merkt man schon dass alle Menschen um ein Drum herum die auch nicht immer wissen was es für einen Sinn hat Die einen immer tragen.

00:16:07: Die einen trotzdem weitertragen und dran glauben Auch wenn man selber denkt okay man ist da ganz alleine mit Aber sind immer Menschen die das im Stillen und im Vertrauen mittragen.

00:16:18: Ich glaube ja Dass dahinter auch steckt, dass ganz viele Menschen sich niemals trauen würden so ein Projekt zu machen.

00:16:26: Und natürlich die Vernunft oft sagt also wachsen wir ja auch auf.

00:16:29: Wir wachselen in einer

00:16:30: Sicherheitsgesellschaft auf.

00:16:31: So oh Gott, das will lasst die Finger weg!

00:16:33: Also so Neubau, das wär schon bisschen vorhersehbarer, dass das funktioniert und dann aber auf der anderen Seite eigentlich total gerne bei dem Projekt dabei sind und deswegen auch so unterstützen und sagen okay ich hab nicht die ganze Verantwortung aber ich bin irgendwie Teil des Ganzen sein weil es so spannend ist.

00:16:49: Das hat man auch gemerkt von Anfang an.

00:16:50: Also das waren ja...

00:16:52: Was war die größte Herausforderung am Anfang?

00:16:55: Ein Plan zu machen.

00:16:58: Hattest du bis heute irgendwann mal einen Plan

00:16:59: oder noch nicht?

00:17:00: Nein!

00:17:02: Dass dich einfach bleiben lässt.

00:17:04: Manchmal ist es der beste Plan, auf sich zugreifen zu haben.

00:17:06: Kein

00:17:06: Plan zu haben!

00:17:07: Voll!

00:17:09: Wie groß ist denn überhaupt der Bahnhof?

00:17:10: Zweihundertfünfzig

00:17:11: Quadratmeter Wohnfläche Boah, das ist schon

00:17:15: ordentlich.

00:17:16: Ich hab hundert Quadratmeter Wohnfläche mit zwei Etagen als Wohnraum ausgebaut ganz oben.

00:17:22: Also der hat zwei Häuser.

00:17:24: Das ist einmal der Anbau Der ist ein bisschen kleiner Und da war früher der Warteraum drinnen und ein Büro Und das habe ich ganz zum Anfang umgebaut.

00:17:33: Da habe ich gesagt okay das ist jetzt überschaubar.

00:17:35: Da hab' ich mir jetzt einen Raum, alte Dielen Einen alten Ofen.

00:17:39: Die alten Dielen waren schon drin?

00:17:41: Die

00:17:41: konnte ich alle retten.

00:17:43: Aber cool, dass

00:17:43: sie nicht kaputt waren gerade wenn die Fenster und so alles schon

00:17:45: einschlagen

00:17:46: waren.

00:17:46: Waren richtig!

00:17:46: Alle noch ganz gute Substanz.

00:17:50: Dann hatte ich da einen Ofen drinne aber noch die einfach verglasteten Fenster.

00:17:54: Und dann habe ich wirklich ein Jahr lang auch einen Winter.

00:17:56: das war auch im winter Da hatten wir minus zwanzig Grad.

00:17:59: einmal hinter einfach Verglastenfenster

00:18:01: Ja und dann hast du irgendwie wie früher schlaffmütze

00:18:04: und Schlaf

00:18:06: weiß ich nicht drei Schlafsäcke

00:18:08: Ofenkohle.

00:18:10: Ja, macht das dann schon.

00:18:12: Aber wenn du das so erzählst und man sich das irgendwie vorstellt hat das ja auch.

00:18:18: was ganz besonders und vor allem stärkt es diese Verbindung zu diesem Gebäude.

00:18:21: Man hat diesen Raum und sagt okay, ja!

00:18:23: Das ist eben jetzt kein Neubau wo alles schon perfekt ist.

00:18:27: Und man geht da durch und man merkt doch dann wahrscheinlich wieder... Wie wenig oder wie einfach man eigentlich wohnen kann?

00:18:33: Ja, mit wie wenig auch.

00:18:36: Man braucht gar nicht so viel ein Raum.

00:18:38: Ein schönes Bad.

00:18:39: Das habe ich mir von Anfang an gleich gemacht.

00:18:41: Schönes Bad, Fußball und Heizung.

00:18:42: also das habe ich ganz neu alles gemacht.

00:18:44: Fußball und Hitzung, Badewanne richtig schöne Waschmaschine.

00:18:47: Das was man braucht um so ein bisschen Kraft zu schöpfen.

00:18:51: Und ja und das war dann der eine Raum den hab' ich wirklich auch erst mal... Also die ist eine Anbauhäuschen Ja, und das andere erst mal angefangen zu entkernen.

00:19:00: Und dann halt Anträge zu stellen.

00:19:02: Denkmalschutz ...

00:19:04: Ich wollte grad sagen der spielt wahrscheinlich auch noch eine Rolle?

00:19:05: Das ist ja wie wir wissen in Deutschland mit der ganzen Dezentenbürokratie die wir hier so am Stecken haben gar nicht so einfach.

00:19:12: Du sagst ja, da hat er ein bisschen entkernt ich hab das erstmal schön gemacht.

00:19:15: Dann haben wir das rausgegriffen und das neu gemacht.

00:19:17: Hast du irgendwie Bauerfahrung?

00:19:19: Also hast du vorher schonmal was gemacht oder hast du dir Unterstützung geholt?

00:19:23: professionell

00:19:24: also Aus der Lebenserfahrung hab ich so ein bisschen Bauerfahrungen, ja.

00:19:29: Aber ... also, ich hab auch schon mal neu gebaut!

00:19:33: Wie alt bist du, Steffi?

00:19:34: Darf ich das fragen?

00:19:34: Einen Vierzig!

00:19:36: Wann genau hast Du das alles gepasst

00:19:37: in Deinem Leben

00:19:38: bisher?!

00:19:40: Aber ich muss sagen, der Bahnhof hat mich zum Alter gebracht.

00:19:42: Also wirklich, das war das Bauprojekt, was jetzt so ein bissel mit grauen Haaren kostet.

00:19:47: Kann ihr nicht

00:19:48: bestätigen oder sind gut gefärbt?

00:19:49: Ah dort!

00:19:51: Danke an meine ... Ja... aber das war mir von Anfang an wichtig dieses Geschöpf so herzurichten, wie es auch hochsprünglich immer aussah.

00:20:03: Weil der Denkmalschutz hat manchmal auch immer Angst, dass man die Außenfassade pink macht.

00:20:09: aber ich glaube wenn man sich für ein Objekt entscheidet dann ist man fühlt das Objekt und Erkennt man das eigentlich meistens, oder?

00:20:17: Also ist

00:20:18: ja die Frage wohin die Erkenntnis führt.

00:20:21: Ich könnte mir auch vorstellen dass viele Leute da vielleicht was erkennen aber halt in Pink.

00:20:26: Das ist natürlich immer so eine Sache.

00:20:28: also du hast wirklich versucht es authentisch zu halten.

00:20:32: Werbung.

00:20:32: Ganz ehrlich, wenn man hört, was Steffi alles durchgemacht hat bei ihrer Sanierung.

00:20:36: Dann weiß man so einen Umbau macht man besser nicht alleine.

00:20:39: und ihr seid natürlich nicht alleine Denn es gibt Profis die euch zur Seite stehen Und diese Profis könnt ihr ganz einfach finden und zwar über den Brillux Fachbetriebsfinder.

00:20:48: Den Link dazu haben wir euch in die Show Notes gepackt.

00:20:52: Werbungende Du hast ja eben schon ein bisschen erzählt das Lagen als du ursprünglich da warst.

00:20:57: Es gab noch ein Schreibtisch, es gab noch alte Fahrkarten.

00:21:01: Konntest du was rausfinden über die Geschichte, auch über die Person, die da früher gelebt hat oder die Familie?

00:21:07: Meistens haben ja irgendwie so Bahnungswerte.

00:21:08: Genau

00:21:08: der Bahnungswerter und er ist noch sehr präsent.

00:21:11: also der ist jetzt auch noch sehr Präsent da.

00:21:13: Lebt er noch?

00:21:13: Nein, der lebt nicht mehr.

00:21:14: aber sein wirklich seinen Geist ist immer noch da und den nehmen viele auch wahr.

00:21:20: Und auf viele die jetzt nicht unbedingt von sich aus meinen dass es spirituell sind.

00:21:26: jeder ist es Ist so.

00:21:28: Und wenn man da ein bisschen rein fühlt und jeder ... Ich hab schon ganz oft gehört, dass der auch wahrgenommen wird.

00:21:34: Es gibt ganz viele Geschichten über diesen Bahnhofswetter.

00:21:38: Also ja...

00:21:39: Ganz

00:21:40: lustige ... Erzähl mal!

00:21:40: Ich liebe

00:21:41: sowas.

00:21:42: Ein bisschen True Crime-Podcast hier.

00:21:44: Der Geist im Pinkenbahnhof Jens Neut in der Präluksradio.

00:21:50: Nee, aber erzähl mal was weißt du?

00:21:53: Also eine Geschichte war Die hatten auch Ziegen und die mussten gemolken werden.

00:21:59: Und seine Frau war krank, die hatte das immer übernommen ... Dann hat er sich die Kleider angezogen von seiner Frau, sie hat die Ziegen gemolkt.

00:22:08: Sonst hat sie keine Milch gegeben

00:22:10: oder hat sie Quatsch?

00:22:11: Da kam aber der Zug quasi!

00:22:13: Der Baunusschwärte stand dann den Kleidern da und ...

00:22:18: Woher gibt's denn solche Geschichten?

00:22:20: Erzählungen Aus dem Dorf.

00:22:23: Ja, es wurde aber auch niedergeschrieben über den Herrn.

00:22:27: Er war immer ganz witzig und ...

00:22:32: Weiß man von wann bis wann er gelebt hat?

00:22:34: Auch im Bahnhof?

00:22:35: Das könnte man rausfinden!

00:22:38: Aber so roundabout?

00:22:41: Und weiß man wann der Bahnhof leer stand?

00:22:44: Also die letzten zwanzig Jahre.

00:22:49: Weißt du, ob er der letzte Bewohner war wie

00:22:52: seiner Frau?

00:22:52: Genau.

00:22:54: Ja krass irgendwie ne?

00:22:56: Das Leben damals so vorstellt ... Ich meine heute kann man sich nicht vorstellen dass irgendwer im Bahnhof

00:23:00: wohnt

00:23:01: obwohl da ja genügend Leute irgendwie leben oder viel Leben stattfindet.

00:23:06: Wie war denn der Innenzustand von der Einrichtung hier?

00:23:10: also du sagst natürlich alles irgendwie lost und kaputt und so.

00:23:13: aber war das noch so dass man sagt okay ja hier sind wir eher in den in den Anfang zwanziger Jahre, so wie das vielleicht ursprünglich mal war.

00:23:20: Oder hat man schon schön den Nolium überall drauf

00:23:22: gemacht?

00:23:23: Ein paar tolle

00:23:24: Retro-Tapeten über das ich ein Sechziger hatte.

00:23:27: Ja, Styropor an der Decke dann und ein echt...

00:23:30: Also so Sixties alive oder

00:23:32: was?

00:23:33: So die Tapete konnte ich.

00:23:34: aber da drunter waren auch wieder eine ganz alte Tapete.

00:23:37: Das habe ich versucht aufzuheben aus dem Dreißigern.

00:23:41: Aber ganz toll war wirklich dass zum Beispiel auf vielen Böden Die Holzdielen waren richtig gut erhalten, weil dazwischen war dann eine alte Tapete.

00:23:51: Die war auch eine Zeitung.

00:23:54: Die habe ich aufgehoben und hab ein Bahnhofs-Klo gemacht.

00:23:58: Also ich hab so ein kleines Lädchen unten.

00:24:00: Da hab' ich so ein bisschen Kerzen in Föllefans so mal lustige Karten... Ich liebe

00:24:05: dieses Wort!

00:24:05: Das ist so ein schönes Wort für mich, Fölefans.

00:24:08: Drauf man immer.

00:24:09: Und da sind die alten Zeitungen

00:24:12: jetzt?

00:24:14: Zeitungen habe ich eine ganze Wand mit den ganzen alten Zeitungen, die dann auf dem Boden schön konserviert waren.

00:24:20: Und darüber dieses... wie nennt sich das?

00:24:22: Lenulium wahrscheinlich irgendwie sowas.

00:24:23: Genau!

00:24:23: Das konnte ich erst mal alles schön abkratzen aber der Bohnen sah darunter halt perfekt aus.

00:24:28: ja.

00:24:29: Das hab' ich jetzt die ganzen alten Dielen überall.

00:24:31: Aber wie cool dass man damals so Wert darauf gelegt

00:24:33: hat

00:24:33: zu sagen okay wir schützen das ein bisschen vielleicht gar nicht so bewusst und es sind hier auch noch Zeitzeugen gleichzeitig.

00:24:39: weil von wann waren diese Zeitungen?

00:24:42: Dreißiger In den Dreißiger.

00:24:45: Krass!

00:24:45: Also man hat fast hundert Jahre alte Dinge irgendwie in der Hand, die da

00:24:50: die Zeit

00:24:51: überlebt haben trotz des Zustands?

00:24:52: Ja

00:24:54: also wenn man auf Toilette geht braucht man dann sitzt man länger.

00:24:58: Das macht

00:24:58: Spaß.

00:24:59: Kennt

00:24:59: viele von uns.

00:25:03: Bist du so ein Toilettenleser?

00:25:05: Bei mir jetzt da?

00:25:06: ja...

00:25:08: Ja, ich hab auch immer meine Zeitschriften.

00:25:10: Ich bin so ...

00:25:11: ja!

00:25:11: Ich habe ganz viel zu Zeitschwiff bei Abos, weil ich liebe das haptische Zeitungen in der Hand.

00:25:17: So haben wir hier den Geruch von dem Papier und auf dem Klo hektisch und laut.

00:25:22: Da ist die Ruhe.

00:25:23: Da hat

00:25:23: man halt einfach stille Örtchen.

00:25:25: Man hat mal seine Ruhe, aber toll, dass wir auch mal über diese Themen sprechen.

00:25:30: Aber ich glaube auch, dass können ganz viele irgendwie nachvollziehen.

00:25:35: Aber Steffi du hast dann Ja, extrem viel Hand angelegt.

00:25:38: Du hast eben schon so ein bisschen gesagt okay ich hab viele alte Dielen freigelegt, Fenster wahrscheinlich dann auch erneuert... Wie sieht's jetzt bei dir aus?

00:25:44: Also wie lebst

00:25:45: du da?

00:25:45: Ja also ganz wirklich Grund alles grunderneuart!

00:25:49: Ich habe den ganzen Bahnhofgrund erneut mit Handwerker und die Fenster wurden zum Beispiel ja angefärtig vom Tischler.

00:25:59: Der Kleide ist ja gar nicht so einfach da was zu kriegen.

00:26:02: Aber der ist spezialisiert auf Denkmalschutz und auf Fenster.

00:26:08: Und das ist wirklich ein Highlight in dem Bahnhofer, das ist ganz moderner Standard-Dreifachverglas, Vielfachverglast weiß ich gar nicht was grad.

00:26:17: Und dann aber mit diesen ganzen süßen Verzierungen und Rundbögen große Fenster kleine...

00:26:25: Und in so deine Einrichtung?

00:26:26: Ist die dann eher modern oder bist du auch In das Ursprungssjahr sozusagen wieder zurückgeweiht.

00:26:32: Also ich sammle ganz viel, ich bin vier auf Flohmerkten und sammles ganz viele Alte Versuche.

00:26:36: aber um wo ich wohne?

00:26:38: meine zwei Etagen die sind ja komplett neu also schon ein bisschen Luxus.

00:26:42: Also

00:26:42: du wohnst quasi erste etage zweit?

00:26:44: Ja

00:26:45: ja und das ist schon alles ganz neue, neue Küche Aber in dieser Richtung Landhaus die noch ein bisschen schlicht Und ich könnte ein bisschen Deko vertragen

00:26:56: So, ich kenne da jemanden der sich mit Deko auskennt.

00:26:58: Ich komm gerne vorbei!

00:27:00: Sehr gerne!

00:27:01: Also

00:27:01: auch Hause eigener Neugier und ich komme auch mit ihr auf dem Flohmarkt.

00:27:05: Ja... Ich liebe das Ausgleich des Schätzchen zu haben.

00:27:07: Das

00:27:07: lieb' ich auch.

00:27:08: Das heißt also man sieht die alten Dealen teilweise noch?

00:27:12: Die Einrichtung ist eher dann modern?

00:27:13: Modern aber schon sehr Holz, Holz und Weiß.

00:27:19: Also sehr Natur belassen, aber trotzdem ein bisschen ... Wie ich finde, so ein bisschen strange weiß.

00:27:25: Aber trotzdem warm!

00:27:28: Gibt es also richtig krasse Stilbrüche?

00:27:30: So zu dem Bahnhof an sich?

00:27:31: Zu

00:27:31: den beiden Gebäude... Ich habe im Flur eine ganz tolle, die habe ich mir anfertigen lassen.

00:27:37: Das ist ein Künstler aus München Da hab' ich ne ganz tole Tapete, die ist sechs Meter und die ist im Bahnhofsflur Genau und das ist Mrs.

00:27:48: Grey Die dann da hängt oder Anna-Tapeter

00:27:52: Also quasi so eine relativ moderne künstlerische Fototapete.

00:27:56: Das sieht aber ganz toll aus!

00:27:57: Ja,

00:27:57: das glaube ich auch so die Kontraste.

00:27:59: Ich meine sie machen so Räume ja am Ende erst schön.

00:28:03: und gibt es einen Ort wo du sagst okay in meiner Wohnung die ich mir da geschaffen habe?

00:28:09: Das ist mein absoluter Lieblingsort.

00:28:11: Ja eigentlich schon meinen Ess-Tisch an dem ich immer ganz oft sitze und einfach aus dem Fenster gucke Das ist wirklich toll.

00:28:21: Also dieser Blick in die Natur, in die Weite, in den Stille und das habe ich mit dem Bahnhof erst so richtig gemerkt wie schön es ist in einer puren Stille zu sein.

00:28:31: wir versuchen zwar immer zur Ruhe zu kommen oder in die Stille aber das sind immer nur Momentaufnahmen.

00:28:39: Und wenn wir dann in die absolute Stille kommen das, was uns zu uns bringt und es wieder zur Inspiration bringt.

00:28:47: Wenn wir wirklich aus unserem Innersten schöpfen können... Das ist das wo wir in unserer Kraft sind.

00:28:53: So atmen!

00:28:54: Jetzt ist wahrscheinlich ein Bahnhof nicht unbedingt das was wir mit Stille verbinden würden aber ich entnehme dem dass da jetzt keine Züge mehr fahren also es alle still

00:29:05: gelegt?

00:29:08: Christian, da haben wir gar nicht drüber gesprochen.

00:29:10: Aber nehmt uns noch mal mit so durch die Reise.

00:29:11: also das heißt deine Wohnung zwei Etagen erste zweite eher modern eingerichtet.

00:29:18: Was ist im Erdgeschoss?

00:29:19: und dann gibt es ja auch wahrscheinlich noch diesen Anbau?

00:29:20: Diesen Anbau ja!

00:29:21: Also im Erddgeschoss habe ich mir ein kleines Lädzchen Mit dem Föllefans.

00:29:28: Das heißt man kann dich besuchen kommen und dann kann man schöne Sachen machen.

00:29:31: Ja man kann mich besuchen Kommen obwohl Ich hab jetzt ein bisschen das letzte Jahr ein bisschen ruhiger gemacht.

00:29:37: aber Ja, ich habe dann immer einmal am Monat offen.

00:29:40: Das ist immer jeder letzte Samstag im Monat und einfach auch für Besucher oder Menschen aus dem Ort, dass man das nicht komplett zumacht und es nur...

00:29:51: Für sich behält?

00:29:52: ...für sich behielt sondern der Ort immer ein Stück weit offen bleiben kann.

00:29:56: aber ich hab auch gemerkt, dass da die Balance finden muss zwischen dem, dass es öffentlich ist und dass es ja zu Hause von einem Woche selber ist.

00:30:06: Ja.

00:30:07: Was gibt's in deinem Lädchen dann alles?

00:30:09: Also du sagst ja Völlefans, aber das ist natürlich ein dehnbarer Begriff.

00:30:12: Gibt es da jetzt die Tickets zu kaufen wie du gefunden hast

00:30:14: oder... Nein!

00:30:16: Immer mal eine schöne Karte, Kerzen vielleicht auch mal ein paar Socken oder einen schönen getüpferten Becher.

00:30:23: ich habe ne Freundin die tüpfert.

00:30:26: Also ausgewählte

00:30:28: kleine

00:30:28: Glücksstückchen

00:30:29: rein

00:30:29: so Sachen, die dir einem lächeln ins Gesicht zaubern.

00:30:33: Und der Laden, wie sieht er aus?

00:30:37: Den habe ich alt gelassen.

00:30:41: Also wirklich die Wände sind alle ganz Alt und auch nur so ein bisschen zugespachtet.

00:30:46: wenn jetzt irgendwo mal einen Riss war ja da hab' ich auch alte Werkbänke.

00:30:50: also der ist wirklich so ein bißchen schön urig...

00:30:54: Jetzt fragt man sich natürlich bevor wir zum nächsten Punkt auf meiner Karte kommen den ich auch sehr spannend finde finanziert man so ein Projekt.

00:31:04: Also bist du voll berufstätig?

00:31:07: Oder bist du Erben, warst du früher mal Prinzessin im ersten Leben?

00:31:11: Keine

00:31:12: Ahnung!

00:31:13: Was werde ich bestimmt los?

00:31:15: Du wärst eine schöne Prinzessine auf jeden Fall.

00:31:17: Es scheint mir noch einen Prinz kommen soll.

00:31:20: Also gegen Banu fertig auch nichts.

00:31:26: Nein also ich habe ein bisschen was... Ja, das Ersparte.

00:31:30: Also

00:31:31: wenn ich das fragen darf?

00:31:32: Ja

00:31:32: klar ist ja auch immer interessant wie man das verwirklicht.

00:31:36: Voll!

00:31:37: Also natürlich war was Erspartes da und damit habe ich erst mal den Staatsschuss gegeben um erstmal mir mit dem finanziellen nichts kaputt zu machen.

00:31:48: also weil da kommen ja schon Stimmen auf was man da alles so versenken kann.

00:31:52: Aber dann machen wir uns gleich ein Strich durch die Rechnung und fangen das gar nicht an.

00:31:56: Dann macht es irgendwie auch keinen Spaß.

00:31:57: Manchmal muss man erst mitten in die Kacke schreiten, und dann sehen ... Okay, irgendwie komme ich ja wieder raus!

00:32:06: Sonst fängt man gar nicht erst an?

00:32:07: Nee,

00:32:08: fängt mir noch nicht.

00:32:10: Bist du oder warst du voll berufstätig?

00:32:12: Bin ich immer noch.

00:32:13: Ja, war ich, bin ich auch immer noch genau.

00:32:16: In welchem Bereich?

00:32:17: Also eigentlich habe ich Krankenschwester gelernt und bin auch noch Fachvirtin.

00:32:21: Und ja, diverse andere Zusatzqualifikationen im Gesundheitswesen was mich eigentlich nur darauf vorbereitet hat mit dem ganzen Allsein zu beschäftigen.

00:32:32: also wirklich das alles miteinander egal ob wir einen Schnupfen haben dann haben halt die Nase voll.

00:32:36: Ja und dafür ist uns auch ein Kraut gewachsen.

00:32:39: oder es ist irgendeine Message dahinter?

00:32:42: Das kam eigentlich der Grundstein Ausbildung im Gesundheitswesen.

00:32:49: Und das ringsherum ist auch mit dem Bahnhof immer mehr ans Außen gekommen.

00:32:52: und da habe ich auch in dem Anbau... Ich weiß, ich schweife mal ein bisschen ab aber okay!

00:32:57: Nein nein,

00:32:58: ich finde man hängt dir sehr an den Lippen und es ist schön dir zuzuhören.

00:33:03: Das ist jetzt die Funktion von dem Anbauch.

00:33:11: fürs Außen quasi, weil ich weiß wenn man im kreativen Prozess ist wie zum Beispiel das Töpfern.

00:33:18: Dann dann ist man drei Stunden im Töpfeln und das holt einen ab.

00:33:22: Das bringt ein wieder ein Stück zu sich.

00:33:24: Das ist nicht nur das Tökern!

00:33:26: Und das ist so toll.

00:33:27: und deswegen... habe ich da angefangen, ganz viele kreative Projekte auch mit Freunden zu stotten.

00:33:32: Ich selber binde dann immer gerne mal Grenze, Trockenblumensachen... Aber

00:33:36: eher für dich und deine Freunde.

00:33:37: oder ist das auch was wo man sagen kann wie das Workshops dann richtig?

00:33:40: Genau, Workshhops auch öffentlich aber das war dieses Jahr jetzt so ein bisschen pausiert.

00:33:45: Aber davor quasi das kam auch sehr gut an!

00:33:50: Ja das glaube ich und die bist ja auch jemand der Du strahlst eine wahnsinnige Ruhe aus.

00:33:55: Ich finde, man hat einen ganz großen Respekt vor dir von dem was du da geschaffen hast und also auch für diesen Mut den man dafür haben muss.

00:34:03: Und ich finde wenn man dann noch die Muße hatte um zu sagen okay ich habe hier zwar die ganze Arbeit reingesteckt aber es ist nicht nur mal hinzu sondern das will ich irgendwie weiter geben.

00:34:13: und du hast ja gerade gesagt in deinem Beruf im Gesundheitswesen wurde so der Grundstein gelegt die Einstellung zum Leben eigentlich aufzuhinterfragen, heute zu sortieren.

00:34:25: Da erlebt man wahrscheinlich auch extrem viel.

00:34:28: dieser Bahnhof.

00:34:29: und da komme ich jetzt direkt zu diesem nächsten ... Direkt zum nächsten Punkt.

00:34:32: wir quatschen schon die Ewigkeiten, aber das ist auch gut so!

00:34:36: Zum nächsten Punkt und auch zum letzten Punkt auf meiner Karte nämlich Bahnhof-Pfeil-Bauernhof.

00:34:43: Was hat's damit aus sich?

00:34:45: Hat das was mit dieser Kreativen Welt zu tun, die du dir erschaffst?

00:34:49: Nein.

00:34:50: Mein Leben ist schon immer mit Tieren.

00:34:51: auch in Begleitung mit Tiern lebe ich und das war sowieso ein Ort für mich zu finden oder zu erschaffen der für mich und meine Tiere da ist.

00:35:03: Das heißt meine Pferde... Ich wollte

00:35:05: gerade fragen was von Micha Artiro sprechen bei deinem Tier?

00:35:08: Also ich habe zwei Pferden, zwei Hunde und mittlerweile jetzt mit dem Bahnhof dann auch Hühner weil das Hühners sind Ja.

00:35:16: Wann machst du das alles?

00:35:19: Also, du arbeitest Vollzeit!

00:35:20: Du kümmerst dich um ein Gebäude, dass über hundert Jahre alt ist.

00:35:24: Hast du es selbst renoviert und da wissen wir selbst, da ist immer irgendwas zu tun... ...hast noch Workshops die du anbietest, dein Lädchen und auch noch einen halben Ponyhof.

00:35:32: Und doch noch genauer.

00:35:34: Krass!

00:35:35: Vitamin C-Masken.

00:35:39: Hier könnte Ihre Werbung stehen an dieser Stelle.

00:35:44: Vitamin C Masken und eine schöne Badewanne, das sind wahrscheinlich die Geheimnisse.

00:35:51: Aber das ist wirklich

00:35:52: faszinierend!

00:35:53: Aber bindest du deinen kleinen Bauernhof auch irgendwie so mit ein?

00:35:58: Ist das ein Ziel zu sagen, irgendwann hast du diesen Workshops aus dem Bauernhofen wieder beruflich mehr.

00:36:02: Ja,

00:36:03: sehr gerne!

00:36:04: Also ich habe noch Ziegen zu Hause und die sind richtig süß.

00:36:09: Das glaube

00:36:10: ich.

00:36:12: Und Alpakas?

00:36:15: Hast

00:36:15: du nicht gerade gesagt kleiner Bauernhofen?

00:36:19: Und das war es aber erst mal.

00:36:20: Also ein Bekannter, der rief mich letztens an und steif ich habe hier einen mega süßen Esel.

00:36:24: Ich sag nein!

00:36:25: Oh Gott, dabei Esel sind auch wirklich... die sind einfach total süß.

00:36:28: Stopp!

00:36:29: Jaa, mal gucken was noch wird.

00:36:31: Ähm..ich hab auch eine schöne Wiese und da schauen wir mal was sich so in naher Zukunft noch draus passt.

00:36:37: Die Visionen sind da Aber ich musste jetzt erstmal so'n bisschen wieder alles sacken lassen dass das auch ähm... Auch Ja, ich sehe mich da gar nicht.

00:36:46: Ich seh' mich eher so... ...ich sehe das auch als ein normales Häuschen für mich gewesen.

00:36:49: Ein kleines Fachwerk-Häuschen und was sich gestaltet und erschaffen habe war für mich gar nicht so... Das hat einen schon ein bisschen

00:36:59: überwältigt!

00:37:01: Auch die Menschen, die das schätzen und es ist so Boah, das hätte ich niemals gedacht.

00:37:07: Und die Pause brauchtest du?

00:37:11: gucken musstest, okay was macht das mit mir?

00:37:13: Will ich das so oder...

00:37:15: Wo geht die Reise hin?

00:37:16: wie kann man es vereinen.

00:37:18: Das war ein ganz großes ganz großer Punkt.

00:37:21: Wie kann man alles jetzt zusammenverein?

00:37:24: Du hast gerade davon gesprochen dass du Visionen hast.

00:37:28: dürfen wir teilhaben an diesen Visionen?

00:37:31: Ich möchte auch also ich würde gerne ja das halt ein bisschen ausbauen dass man auch das man den Ort noch mehr genießen kann um zur Ruhe zu kommen einfach noch mehr anzukommen, aber alles in Balance auch mit dem Ort das ich dort wohne und dort lebe.

00:37:48: Und auch mit den Tieren zusammen und vielleicht auch dass man auch mal für eine Nacht zu Ruhe kommen kann und diese Einfachheit, diese pure Stille erleben kann.

00:37:57: Dann komme ich natürlich sehr gerne mit mir weil ich mittlerweile einige Ausbildungen habe im Bereich... Ich nenn es Sprechstunde eigentlich, weil man quatscht!

00:38:08: Was

00:38:10: heißt Ausbildung im Bereich Streckstunden?

00:38:11: Ausbildung, Coaching wie man es jetzt so nennt.

00:38:14: Ja aber wir passen in so einer Atmosphäre weil das ist ja... ich meine wie viele Leute sind von uns in Therapie haben Coachings was total gut ist!

00:38:22: Ich kann das immer jedem nur empfehlen.

00:38:24: Aber dann geht man dahin für eine Stunde und ist vielleicht mitten in der Start Und manchmal sind auch diese Praxen gar nicht so schön.

00:38:30: Bei dir hat man die Möglichkeit dieses

00:38:31: Rauskommen

00:38:32: Genau, rauszukommen.

00:38:33: Einzutauchen in so eine andere

00:38:35: Welt

00:38:36: und dann ja auch noch Tiere.

00:38:37: Ich war letztes Jahr im Südtirol auf einem Bergbau-Hofen, hab da so ein Freiwilligenprojekt gemacht und die hatten hundertfünfzig Ziegen.

00:38:44: Und das war ... ich habe vorher noch nie Berührung mit Ziegen gehabt, dass irgendwie ne Kindheit so zu

00:38:47: füttern.

00:38:48: Das war so schön!

00:38:49: Weil diese Tiere sind ja gnadenlos ehrlich.

00:38:53: Also entweder mögen sie sich nicht oder nicht?

00:38:55: Die geben einem ja total viel und Erden ein.

00:38:58: Und ich finde, bei dir dann auch miterleben zu dürfen Was für ein schönes Arrangement kann man eigentlich sagen?

00:39:06: Genau.

00:39:07: Und dann ist das das... Man muss damit sogar raus, ob man jetzt will oder nicht und jetzt ist es nur die Kunst, dass alles in Balance zu bringen.

00:39:16: Ja, und weil ich auch gemerkt habe mit dem Ausbau auch, mit dem Bahnhof, dass in uns so viele Glaubenssätze arbeiten und also so viele Muster, die in uns sind, die uns abhalten von dem was wir uns trauen dürfen.

00:39:32: Wir sind dafür da, um irgendwas rauszubringen.

00:39:35: Und nicht dass wir uns selber schon auch vorher alles klein

00:39:39: quatschen.".

00:39:40: Ja das ist natürlich vieles was wir glaube ich so auf unserem Weg zum Erwachsen werden hin mitbekommen oft aus Schutz ne?

00:39:48: Das heißt durch die Gesellschaft und durch Eltern und das mache ich gar nicht doof, man wächst ja auch so auf aber sich selbst zuzutrauen Was man eigentlich alles schaffen kann und er schaffen können, dass es sich lohnt an seine Träume zu tragen.

00:40:04: War das immer ein Traum von dir?

00:40:05: Mal so zu wohnen?

00:40:10: Ja!

00:40:11: Insgeheim bestimmt schon.

00:40:13: Aber nicht so bewusst.

00:40:14: also weil nichts hat du gesagt hast liebes Universum ich wünsche mir, dass morgen einen Bauernhof hier vor meine Füße fällt, ich auf dem Strohball in der Vorsitzung und meine Kaffeetasse darlasse als Markierung Es

00:40:24: ist passiert

00:40:26: Ja, das sag ich sehr oft im Leben.

00:40:29: Das ist einfach

00:40:32: passiert!

00:40:33: Aber die Dinge, die einfach passieren sind meistens die schönsten?

00:40:37: Auch wenn man oft gar nicht weiß wohin die Reise geht.

00:40:40: Steffi es war mir wirklich eine große Fahrt diese Zugfahrt immer wieder gerne.

00:40:45: Vielen vielen Dank.

00:40:46: Ich habe mich gefreut dankeschön

00:40:48: und vielleicht seid ihr auch neugierig.

00:40:50: kann man irgendwo dein Bahnhof sehen?

00:40:52: ja ich hab eine Seite der Remus Hof.

00:40:55: also Genau, der Remus Hof.

00:40:57: Das ist mein Nachname und da bin ich drunter zu finden!

00:41:02: Vielleicht einfach mal reingucken?

00:41:04: Und ansonsten wenn ihr jetzt auch träumen wollt von dem einen oder anderen Bahnhof oder was gibt es noch so für spannende Gebäude die euch vielleicht im nächsten vor die Füße fallen dann macht das mit der besten Musik natürlich und die gibts bei Prilux Radio und wir freuen uns wenn ihr bei den nächsten Folge wieder dabei seid wenn wir in die nächsten Welten oder die nächsten Bahnhöfe des Interior Designs ein Tauchen, danke fürs Zuhören.

00:41:27: Macht's gut und passt auf euch auf!

00:41:29: Und denkt dran der Zug ist niemals abgefahren.

00:41:33: Ich hoffe die Folge hat euch gefallen.

00:41:35: abonniert gerne unseren Podcast denn nächste Woche da gibt es hier eine neue Folge Couchkino mit Johanna Penzegg und Linda Wildnis und Es geht um echte Rockhymnen und zwar um die legendäre Band Queen in Film Bohemian Rhapsody.

00:41:49: Die Songs, die wir in dem Film

00:41:51: hören sind tatsächlich nicht einfach Originalaufnahmen

00:41:53: von Queenen, die da

00:41:54: eingespielt wurden.

00:41:56: Sondern da wurde

00:41:57: noch

00:41:57: mal ganz neu gemischt!

00:41:58: Genau das ist wirklich

00:42:01: wieder Art Besonderheit weil zum Beispiel auch wenn man jetzt

00:42:05: Rami Malek singen sieht

00:42:07: denkt man ja eigentlich

00:42:08: so wow das muss irgendwie krass sein es ist so präzise das kann doch eigentlich nicht sein.

00:42:13: hat der das gesagt?

00:42:14: Nein natürlich nicht.

00:42:16: Da kam ein paar

00:42:17: Stimmen zusammen,

00:42:18: will man mal.

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